Paderborns Cheftrainer André Breitenreiter (r.) und sein Assistent Asif Saric. - © FOTO: MARC KÖPPELMANN
Paderborns Cheftrainer André Breitenreiter (r.) und sein Assistent Asif Saric. | © FOTO: MARC KÖPPELMANN

SC Paderborn fährt hoffnungsfroh nach Hoffenheim

Viel Selbstvertrauen vor dem Gastspiel beim Tabellendritten / Ouali auf dem Sprung

Paderborn. Die Höhepunkte werden nicht weniger. Im Gegenteil. Der Bundesliga-Debütantenball des SC Paderborn geht an diesem Samstag in die neunte Runde. Jetzt ruhen die heimlichen Hoffnungen, den aktuell erfolgreichen Beutezug umgehend fortzusetzen, in Hoffenheim. Auf dem Rasen der Rhein-Neckar-Arena liegen die Saisonpunkte 13 bis 15. Der Aufsteiger aus Ostwestfalen muss sie dort nur noch aufheben (Sa. 15.30 Uhr, Liveticker auf nw-news.de).

Bei den im Oberhaus zu vergebenden Superlativen spielt der SCP auch weiterhin eine führende Rolle. Schon zum vierten Mal in der laufenden Saison bestreitet die Mannschaft angesichts der Tabellenkonstellation gegen die drittplatzierte TSG 1899 das Topspiel des Spieltags. Dementsprechend groß ist der Respekt, mit dem Paderborns Cheftrainer diesem Gegner im Vorfeld begegnet.

"Aber wir sind konkurrenzfähig", strahlt André Breitenreiter vor dieser "schweren Aufgabe" erneut das inzwischen angestammte Selbstvertrauen aus. Bei dieser Aussage orientiert er sich an den harten Fakten der jüngsten Vergangenheit. Beim 3:1-Sieg über Eintracht Frankfurt waren die Laufwege der SCP-Kicker am Sonntag beispielsweise um rund sieben Kilometer länger als die der Gäste aus Hessen. Ein wesentlicher Baustein im laufenden Erfolgsreigen, den der Coach für die Zukunft unbedingt zementiert wissen will.

Genug Zeit für Regeneration

Einen überdurchschnittlichen Substanzverlust, der sein Team ob dieser ständigen Energierleistungen kurz über lang zurückwerfen könnte, hat Breitenreiter nicht auf der Rechnung. Im Vergleich zu manch anderem Konkurrenten, der auch im internationalen Geschäft vertreten sei, "haben wir nur die Bundesliga", sagt der 41-Jährige, "da reicht die Zeit zum Regenerieren völlig aus".

Trotz bester Werte, die seine Elf von Woche zu Woche zelebriert, hebt Breitenreiter keinesfalls ab. Die schon weit vor dem Saisonstart verfasste These vom "krassesten Außenseiter aller Zeiten" will er partout nicht modifizieren. Obwohl ein neuerlicher Lichtblick an der Personalfront in Sichtweite ist. Aufgrund dauerhaft herausragender Trainingsleistungen wird Neuzugang Idir Ouali laut Breitenreiter "vielleicht schon am Samstag" mit einer Nominierung für die Startelf belohnt.

Thomas Bertels (Schleimbeutel-OP), Jens Wemmer und Mahir Saglik (beide Trainingsrückstand) werden nicht im Kader sein. Alban Mehas Berücksichtigung (ebenfalls in der Aufbauphase) entscheidet sich erst nach dem Fitnesstest beim Abschlusstraining am Freitag. Lukas Rupp, der beim Training einen Schlag auf das Schienbein bekam, wird laut Breitenreiter "wahrscheinlich ausfallen".

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