SC Paderborn schlägt Rubin Kazan mit 2:1

Unter teilweise irregulären Bedingungen absolvierte Fußball-Zweitligist SC Paderborn am Samstagmorgen ein Testspiel gegen den Europa-League-Teilnehmer Rubin Kazan. - © FOTO: ANDREAS FRÜCHT
Unter teilweise irregulären Bedingungen absolvierte Fußball-Zweitligist SC Paderborn am Samstagmorgen ein Testspiel gegen den Europa-League-Teilnehmer Rubin Kazan. | © FOTO: ANDREAS FRÜCHT
SC Paderborn schlägt Rubin Kazan mit 2:1 - © SC Paderborn
SC Paderborn schlägt Rubin Kazan mit 2:1 | © SC Paderborn

Belek. Unter teilweise irregulären Bedingungen absolvierte Fußball-Zweitligist SC Paderborn am Samstagmorgen ein Testspiel gegen den Europa-League-Teilnehmer Rubin Kazan. Am Ende gewann der SCP gegen den zweimaligen russischen Meister mit 2:1 (0:1).

Das ganze Trainingslager über hatte es in der Türkei nicht geregt. Dafür öffnete der Himmel pünktlich mit Spielbeginn alle Schleusen. Sintflutartige Regenfälle verwandelten den Platz in eine riesige Wasserlache. So ist auch zu erklären, dass der SCP nach 36 Minuten trotz ansprechender Defensivleistung einen Gegentreffer kassierte. Ziegler bekam einen Ball nicht unter Kontrolle und Dimitri Torbinski verwandelte eiskalt für die Russen, die wirklich mit ihren Top-Stars angetreten waren. Am Sonntag zuvor hatte Rubin im Test gegen Dynamo Dresden überwiegend Spieler vom russischen Zweitliga-Vorletzten Neftekhmik Nischnekamsk aufs Feld geschickt.

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Aus dem Trainingslager des SC Paderborn im türkischen Side bloggt und berichtet NW-Redakteur Frank Beineke.

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Pünktlich zum Wiederanpfiff hörte der Regen auf. Rubin Kazan wechselte komplett durch. Der zweite Anzug der Russen passte deutlich schlechter, als die Erstbesetzung. Als SCP-Trainer Andre Breitenreiter in der 62. Spielminute neun neue Leute brachte, übernahmen die Domstädter endgültig die Regie. In der 67. Spielminute konnte der russische Torhüter einen Drehschuss von Kachunga nicht festhalten, ten Voorde staubte ab. Nach einem Foul an Bertels vollstreckte Vucinovic den Elfmeter zum 2:1 - und da kam auch die Sonne wieder raus.

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Breitenreiter: "In der ersten Halbzeit haben uns Kazans Top Stars die Grenzen aufgezeigt, in der zweiten Halbzeit haben wir es viel, viel besser gemacht und waren klar die bessere Mannschaft."

SC Paderborn 1. Halbzeit: Kruse - Wemmer, Hünemeier, Ziegler, Hartherz - Wurtz, Vrancic, Bakalorz, Meha - Saglik, Kachunga.

SC Paderborn 2. Halbzeit: Kruse - Heinloth, Welker, Strohdiek, Bertels - Schonlau, Krösche, Koc, Vucinovic - Kachunga, ten Voorde.

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