Paderborn Uni Baskets müssen schwarze Zahlen schreiben

Basketball: Der Paderborner Zweitligist hat die Lizenz erhalten. Die Artland Dragons aus Quakenbrück könnten für Köln in die Liga nachrücken

Jochem Schulze

Paderborn. Die Uni Baskets haben die Lizenz für die Spielzeit 2018/19 in der 2. Basketball-Bundesliga (ProA) erhalten. Das teilte die Ligaführung in Köln am gestrigen Montag mit. Die Paderborner müssen allerdings eine Auflage erfüllen. "Wir müssen unseren Finanzplan einhalten und die Serie mit einem finanziell positiven Ergebnis abschließen", erläuterte Baskets-Geschäftsführer Dominik Meyer. Der geht im Übrigen davon aus, dass im Zweitliga-Aufgebot in den kommenden zwei Wochen keine weiteren Personalentscheidungen fallen werden. Cheftrainer Uli Naechster, der auch als Sportdirektor agiert, befindet sich im Urlaub. Keine Überraschungen bei der Lizenzerteilung Bei der Lizenzerteilung sind Überraschungen ausgeblieben. Die Erstliga-Absteiger Tigers Tübingen und Rockets Gotha erhielten die Zulassung ebenso wie die Aufsteiger Seawolves Rostock und FC Schalke 04. Die Gelsenkirchener sind für den Drittligameister Baskets Elchingen nachgerückt. Der ProB-Champion hatte keinen Lizenzantrag gestellt. Einen positiven Bescheid für die 2. Liga haben auch die Artland Dragons erhalten. Die Quakenbrücker waren im Drittliga-Playoff-Viertelfinale mit 0:2 an Iserlohn gescheitert. Nach dem freiwilligen Rückzug der Rheinstars Köln ist in der 2. Liga aber aktuell ein Platz unbesetzt. Nun könnte ein Wildcard-Verfahren in Gang gesetzt werden. Das würde die Niedersachsen 75.000 Euro kosten. Zudem ist die Zustimmung der Zweitligaklubs erforderlich. Die Dragons hatten bis 2015 in der 1. Liga gespielt und dann den Rückzug in die 3. Liga angetreten.

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