Freude über den Kantersieg: Paderborns (v. l.) Ron Kujath und Alexander Sobotta freuen sich über den deutlichen Testspielerfolg über Montabaur. - © Wilfried Hiegemann
Freude über den Kantersieg: Paderborns (v. l.) Ron Kujath und Alexander Sobotta freuen sich über den deutlichen Testspielerfolg über Montabaur. | © Wilfried Hiegemann

Paderborn Testspielerfolg für die Dolphins

Football: Vereinspräsident David Schmidtmann will den 58:7-Kantersieg gegen die Montabaur Fighting Farmers eine Woche vor dem Saisonstart gegen die Berlin Adler nicht überbewerten

Werner Schulte

Paderborn. Dieser Auftritt war "schon beeindruckend", wie es auch Vereinspräsident David Schmidtmann anschließend formulierte. Eine Woche vor dem ersten Meisterschaftsspiel gegen die Berlin Adler landete Football-Zweitligist Paderborn Dolphins einen überzeugenden Testspielerfolg über die Montaubaur Fighting Farmers. Mit 58:7 (20:0, 10:0, 14:0, 14:7) zog der GFL2-Südgruppenaufsteiger gegen den Nordvertreter klar den Kürzeren. Von der ersten Spielminute an dominierten die Platzherren im Hermann-Lönsstadion die Partie und ließen dem Kontrahenten kaum Luft zum Atmen. Schon das erste Quarter dokumentiert die Paderborner Übermacht angesichts der 20:0-Führung in aller Deutlichkeit. Auch anschließend bekamen die Farmers kein Bein an den Boden. Bei den Dolphins um den neuen Headcoach Marc Droste lieferten nicht nur das Quarterback-Eigengewächs Moritz Johannknecht und der neue Runningback Triston McCathern laut Schmidtmann eine überzeugende Vorstellung ab. Auch in der Defense verloren die Gastgeber in keiner Phase den Überblick, während die Offense-Kollegen bis zum Schluss gnadenlos und kontinuierlich weiter punkteten. Erst im letzten Spielabschnitt spiegelte die Anzeigentafel erstmals auch Zählbares für die Gäste aus dem Westerwaldkreis wider, als ein 30-Yard-Pass anschließend zum 58:7-Endstand führte. Dennoch will Schmidtmann den überlegenen Erfolg eine Woche vor dem Saisonstart keinesfalls überbewerten. Grundsätzlich sei dieser Sparringspartner im Vorfeld auch nur schwer einzuschätzen gewesen, so der Dolphins-Chef, "wir wussten ja gar nicht, was auf uns zukommt". Zwar habe die Mannschaft einen relativ schwachen Gegner deutlich in die Schranken verwiesen, aber das sei sicherlich kein Maßstab für das erste Ligaspiel gegen den Erstliga-Absteiger aus Berlin am kommenden Sonntag, so Schmidtmann weiter, "erst nach diesem Spiel werden wir wohl wissen, wo wir wirklich stehen." Als Absteiger aus der GFL 1 zählen die Adler in der bevorstehenden Spielzeit natürlich zum engen Favoritenkreis. Kick-Off ist um 15 Uhr im Hermann-Lönsstadion.

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