Paderborn Auf die Ahorn-Panther wartet noch viel Arbeit

Rollstuhlbasketball-Regionalliga West: Paderborn sichert sich zwar mit einer blütenweißen Weste die Meisterschaft, doch in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga muss wohl eine Leistungssteigerung her

Frank Beineke

Paderborn. Auch im letzten Spiel der Regionalliga-Saison 2017/2018 wahren die Rollstuhlbasketballer der Ahorn-Panther Paderborn ihre blütenweiße Weste. Mit 28:0 Punkten löste das Team von Trainer Detlef Tipp äußerst souverän das Ticket für die Zweitliga-Aufstiegsrunde. In der muss allerdings eine Leistungssteigerung her. Denn beim finalen 72:60 (53:47)-Heimsieg gegen die Baskets 96 Rahden II bekleckerten sich die Paderborner nicht mit Ruhm. "Wir haben es leider nicht geschafft, den Gegner zu kontrollieren und das Spiel vorzeitig zu entscheiden", erklärte Detlef Tipp, der bei seinen Schützlingen die letzte Konsequenz vermisste. Paderborns Chefcoach hatte dabei gegen die Rahdener Schlüsselspieler Agris Lasmans und Tan Caglar auf eine Manndeckung gesetzt. Doch dieser Plan ging nicht auf. "Wir wollten die beiden gegnerischen Werfer aus dem Spiel nehmen. Doch dann machen sie 51 der 60 Punkte. Das darf nicht passieren", bemängelte Tipp. Immerhin lag seine Mannschaft, bei der Topscorer Benedikt Bartoldus (28 Punkte), Mujeeb Safa (19) und Marius Heinemann (15) zweistellig trafen, über das gesamte Spiel hinweg in Führung. Nun bleiben den Ahorn-Panthern knapp sechs Wochen Zeit, um sich auf die Zweitliga-Aufstiegsrunde am Sonntag, 22. April, vorzubereiten. Der Austragungsort und die Gegner stehen noch nicht fest. In der Regionalliga Nord fällt die Entscheidung am kommenden Samstag, 17. März, im direkten Duell zwischen Kiel und Isernhagen. In der Regionalliga Ost kämpfen Alba Berlin und die Jena Caputs um den Staffel-Titel. Ahorn-Panther: Bartoldus (28 Punkte), Safa (19), Heinemann (15), Schmidt (4), Friesen (4), Wilmes (2 Punkte), Unrau (0) und Flottau (0).

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