Hövelhof/Dissen Maiwald überrascht bei den Deutschen Schülerinnen-Meisterschaften

Tischtennis: Hannah Pollmeier scheidet früh aus

Hartmut Kleimann

Hövelhof/Dissen. Gleich mit zwei Spielerinnen war der TTV Hövelhof bei den Deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Schülerinnen in Dissen vertreten: Hannah Pollmeier und Melinda Maiwald. Letztgenannte ist noch B-Schülerin und war vom Westdeutschen Tischtennisverband (WTTV) als so genannte Perspektivspielerin gemeldet worden. Und das Vertrauen, dass die Trainer in sie setzten, zahlte die Jüngste aus dem TTV-Lager mit einer klasse Turnierleistung zurück. "Melinda hat furios aufgespielt und dabei das beste Tischtennis gezeigt, das sie spielen kann", sagte Verbandstrainer Daniel Gerhards zu seinem Schützling. Dabei hatte man ihr im Vorfeld in einer schweren Gruppe nicht sehr viel zugetraut. Melinda aber überraschte mit ihrem Auftritt alle und besiegte gleich im ersten Gruppenspiel die Neunte der Deutschen Endrangliste, Ramona Betz von der DJK Stuttgart, mit 3:2. Anschließend setzte die Zwölfjährige mit einem 3:1-Erfolg über Franziska Brickl (Eltmannsdorf) noch einen oben drauf. Es folgte eine knappe 2:3-Niederlage gegen Alina Schön (Eberswalde). Dennoch zog sie als Gruppenzweite in die K.o.-Runde ein. Dort aber war dann auch für Maiwald im Duell mit Ayumu Tsutsui (Klein-Gerau) Endstation. "Das Turnier war ein Riesenerfolg für Melinda und ich hoffe, dass sie die gewonnene Motivation mit ins Training nehmen kann und sie sich weiterhin so positiv entwickelt", so Gerhards. Nicht ganz so perfekt verlief das Turnier dagegen für Hannah Pollmeier (14). Mit dem Ziel, Platz zwei in der Gruppe erreichen zu wollen, war der Druck vielleicht etwas größer als bei Maiwald, die als Jüngste ja nichts zu verlieren hatte. Dabei hatte Pollmeier im ersten Gruppenspiel etwas Pech, als sie gegen Milena Burandt (Eltmannsdorf) statt des erhofften Auftaktsieges in eine denkbar knappe 2:3-Niederlage einwilligen musste. Nach einem 0:2-Satzrückstand glich die Hövelhoferin zum 2:2 aus, unterlag dann aber im entscheidenden Satz mit 9:11. Die Enttäuschung war groß und die Luft irgendwie raus. So verlor Pollmeier auch die beiden restlichen Gruppenspiele und der Traum von der K.o.-Runde war ausgeträumt.

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