In gespannter Erwartung: Delbrücks Benjamin Hunke (l.) und Tobias Daniels (r.) mit Coach Uli Kussin. - © Jörg Janke
In gespannter Erwartung: Delbrücks Benjamin Hunke (l.) und Tobias Daniels (r.) mit Coach Uli Kussin. | © Jörg Janke

Delbrück Delbrücks Volleyballer punkten und sind doch etwas enttäuscht

Volleyball: Der Zweitligist unterliegt dem FC Schüttorf nach zwei Stunden Schwerarbeit mit 2:3. Acht DJK-Akteure beweisen Kampfgeist, doch am Ende mangelt es den Hausherren an Konstanz

Jochem Schulze

Delbrück. Die Zweitliga-Volleyballer der DJK Delbrück müssen weiter auf den vierten Saisonsieg warten. Das Team von Ulrich Kussin verlor am Samstagabend in der alten Dreifachhalle am Driftweg die Heimpartie gegen den FC Schüttorf mit 2:3 (20:25, 25:23, 15:25, 25:21, 11:15). Der Trainer war anschließend "ein bisschen enttäuscht". Denn mit ein wenig mehr Konstanz hätten die Jugendkraftler gegen die mit fünf Importspielern angetretenen Niedersachsen sogar zwei oder vielleicht auch drei Punkte einfahren können. So aber ging schon der erste Satz verloren, weil die Hausherren zu viele Aufgaben nicht ins Feld brachten. Den dritten Abschnitt holte sich der FC, als die DJK-Akteure nach einem 10:10-Zwischenstand komplett den Faden verloren hatten. "Im zweiten und im vierten Satz haben wir so agiert, wie wir uns das vorgestellt hatten", lobte Kussin seine Mannen aber auch. Die verrichteten insgesamt zwei Stunden Schwerarbeit. Fabian Dicken, Thomas Konrad Cieslar, Johannes Grodde, Tobias Daniels, Maxi Protte und Fabian Albrecht bildeten mit Libero Benjamin Hunke das Gerüst. Lars Wienhues wurde zweimal für Dicken eingewechselt. Dies acht Delbrücker aber hatten Pech, als ausgerechnet der Start in den Entscheidungssatz misslang. Die DJK lag im Tie-Break schnell mit 3:8 zurück und musste den Gästen aus Schüttorf letztlich zwei Punkte überlassen. Ein Zähler blieb bei den Delbrückern, die als Tabellenvorletzter nun elf Punkte bilanzieren. Der an diesem Wochenende spielfreie SV Warnemünde besitzt auf dem ersten Nichtabstiegsplatz einen Zähler mehr. Jetzt deutet vieles auf ein echtes "Endspiel" hin. Denn am letzten Zweitliga-Spieltag (Samstag, 21. April, 19.30 Uhr) haben die Grafen tatsächlich noch den Klub aus Mecklenburg-Vorpommern zu Gast.

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