Zufrieden: Die Grün-Weiß-Herren (v. l.) Jens Himmelmann, Hans-Jörg Schrinner, Mannschaftsführer Georg Molinski, Markus Meixner und Hendrik Höschen freuen sich über den Aufstieg in die Herren 40-Verbandsliga. - © TC GW Paderborn
Zufrieden: Die Grün-Weiß-Herren (v. l.) Jens Himmelmann, Hans-Jörg Schrinner, Mannschaftsführer Georg Molinski, Markus Meixner und Hendrik Höschen freuen sich über den Aufstieg in die Herren 40-Verbandsliga. | © TC GW Paderborn

Paderborn Herren 40 des TC Grün-Weiß Paderborn feiern Aufstieg

Tennis-Senioren steigen als Verbandsliga-Meister in die Westfalenliga auf

Rouven Theiß

Paderborn. Unglaublich, aber wahr: Im vergangenen Sommer waren die 40er-Herren des TC GW Paderborn noch sang- und klanglos aus der Verbandsliga abgestiegen - und das trotz der Tatsache, dass aus Sande eine komplette Mannschaft zum Team gestoßen war. In diesem Winter folgte dann die faustdicke Überraschung: Die Tennis-Cracks aus der Domstadt machten als Verbandsliga-Meister den Aufstieg in die Westfalenliga perfekt. "Wir wussten zwar, dass wir eine schlagkräftige Mannschaft haben, mit dem Aufstieg hätten wir aber nicht gerechnet", gibt GW-Akteur Christian Flesch zu. Spätestens nach dem Auftaktspiel gegen den TC GW Lippstadt war aber klar, dass die Grün-Weißen oben mitmischen können, denn: Im Duell mit Lippstadt, von der Papierform eigentlich besser, setzten sich die Paderborner mit 5:1 durch und wehrten dabei in den einzelnen Partien einige Matchbälle ab. Die Folge: Alle Einzel wurden erst im Match-Tiebreak entschieden. Knifflig wurde es aber auch am zweiten Spieltag beim späteren Absteiger Freigrafendamm, "wo wir Probleme hatten, vier Mann zusammenzubekommen und gerade noch so ein 3:3 gerettet haben", so Flesch. »Mit dem Aufstieg hatten wir nicht gerechnet« In den folgenden Spielen gegen Versmold (6:0), Hamm (4:2) und Bielefeld (3:3) brannte dann aber nichts mehr an. Ganz stark präsentierten sich vor allen Dingen die an den Positionen eins und zwei auflaufenden Markus Meixner (Einzel: 5:0; Doppel: 3:0) und Jens Himmelmann (Einzel: 5:0; Doppel: 5:0), die alles abräumten. "Dass Jens nach seiner langen Verletzungspause wieder voll einsatzfähig ist, war ganz wichtig für uns", bilanziert Christian Flesch, der sich auch darauf freut, "dass aus dem 30er-Bereich mit Björn Berg, Richard Sproston, Patrick Kalks und Karsten Beineke jetzt starke Leute nachrücken." Apropos 30er-Herren des TC Grün-Weiß Paderborn: Die waren in der Westfalenliga in diesem Winter ohne Chance und müssen mit 1:9 Punkten und als Letzter in die Verbandsliga absteigen. Neben deutlichen Niederlagen gegen Hamm (2:4), Oelde (1:5), Münster (0:6), und Gelsenkirchen (2:4) steht ein 3:3 bei Mitabsteiger Westerholt in der Bilanz. Knapp am Verbandsliga-Titel vorbeigeschrammt sind die 50er-Herren des Paderborner TC Blau-Rot. In der Endabrechnung wurde das Team um die Nummer eins Yves Stahl Zweiter (8:2 Punkte) hinter Meister und Aufsteiger TC SuS Bielefeld (9:1). Im entscheidenden Aufeinandertreffen um den Titel mussten sich die Blau-Roten den Bielefeldern mit 2:4 beugen. Nach den Einzeln - Yves Stahl (2:6, 2:6), Frank Epping (6:7, 3:6) und Tobias Senn (0:6, 3:6) verloren, Boris Kuni (6:2, 6:3) siegte - stand es bereits 1:3, im entscheidenden Doppel setzte es für Senn/Nemili ein 6:2, 1:6, 8:10. Die anderen Saisonspiele wurden gegen Ibbenbüren (6:0), Werne (6:0), Marl (6:0) und Hagen (4:2) souverän gewonnen, Bielefeld erlaubte sich aber keinen gravierenden Ausrutscher mehr.

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