Im Halbfinale raus: Carmelina Palumbo von Paderborn-Elsen. - © Rouven Theiss
Im Halbfinale raus: Carmelina Palumbo von Paderborn-Elsen. | © Rouven Theiss

Paderborn HSG Paderborn/Elsen scheitert im Halbfinale

Handball-Pokal: Frauen verpassen Endspiel durch 16:25 (6:12) gegen Hillentrup

Rouven Theiß

Paderborn. Schade, HSG Paderborn/Elsen: Die Bezirksliga-Handballerinnen aus der Domstadt haben den Einzug in das Endspiel des lippischen Kreispokals verpasst. Gegen den favorisierten TSV Hillentrup, der in der Bezirksliga verlustpunktfrei auf Rang eins steht, musste sich die HSG in der Vorschlussrunde des in Detmold ausgetragenen Final Four mit 16:25 (6:12) geschlagen geben. Dabei waren die Paderbornerinnen der Titelverteidiger und hatten 2017 das Finale gegen den TSV Schloß Neuhaus noch deutlich mit 29:13 für sich entscheiden können. "Ich hatte gehofft, dass wir es spannender machen können, aber das Spiel war nach 20 Minuten quasi entschieden, weil wir unsere Chancen vorne reihenweise nicht reingemacht haben. Dabei haben wir wirklich klarste Möglichkeiten vergeben und das zog sich durch das gesamte Spiel", sagte HSG-Trainer Günter Ballat bezogen auf die Phase, als der TSV sich vorentscheidend von 4:3 (11. Spielminute) auf 9:3 (Minute 20) absetzen konnte. Von diesem Rückstand erholte sich Paderborn/Elsen in der Folgezeit nicht mehr und Hillentrup steuerte über 12:6 (Halbzeit), 15:8 (37.) und 19:12 (48.) einem souveränen 25:16-Erfolg entgegen. "Der Gegner war wesentlich strukturierter im Angriff und gut auf uns eingestellt. Mit insgesamt nur 16 Treffern - also zehn Toren weniger als noch vor drei Wochen in der Meisterschaft - konnten wir Hillentrup diesmal nicht wirklich fordern", hielt Ballat abschließend fest. HSG Paderborn-Elsen: Kühne/Gentes - Elkenkamp (4), Wohlmeiner (4), Bullmann (4/1), Lüchtefeld (2), Ballat (1), Kruse (1), Heller, Windgassen, Habighorst, Palumbo, Mührhoff.

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