Wieder einsatzbereit: Lucas Wirths klagte zuletzt über Leistenprobleme. Am Wochenende aber soll er für die Paderborner Erste an Position zwei zum Einsatz kommen. - © Henning Angerer
Wieder einsatzbereit: Lucas Wirths klagte zuletzt über Leistenprobleme. Am Wochenende aber soll er für die Paderborner Erste an Position zwei zum Einsatz kommen. | © Henning Angerer

Paderborn Paderborner SC will die weiße Weste wahren

Squash: PSC-Erste peilt zwei weitere Siege ein. 16-Jähriger steht vor Debüt in der Reserve

Frank Beineke

Paderborn. Elf Spiele, elf Siege. Die erste Mannschaft des Paderborner Squash Clubs (PSC) legt in der Bundesliga Nord bislang einen perfekten Hauptrunden-Auftritt hin. Am Sonntagabend sollen 13 Siege zu Buche stehen, denn in den Gastspielen bei Airport Squash Berlin (Samstag, 14 Uhr) und Team Cadillac Eschweiler (Sonntag, 14 Uhr) ist die PSC-Erste klarer Favorit. Paderborns zweite Mannschaft hat dagegen in den Heimspielen gegen Sportwerk Hamburg (Samstag, 14 Uhr) und den SC Turnhalle Niederrhein (Sonntag, 14 Uhr) die Außenseiterrolle inne. Paderborner SC I: Die PSC-Erste muss an diesem Wochenende vor allem aufgrund diverser Weltranglistenturniere in rein deutscher Besetzung antreten. Noch dazu fehlt zumindest am Samstag Simon Rösner, der bei den "Swedish Open" im Einsatz ist. Mit Raphael Kandra, dem wiedergenesenen Lucas Wirths, Lennart Osthoff und Tobias Weggen steht dennoch ein sehenswertes Quartett zur Verfügung, das in Berlin und Eschweiler die Saisonsiege Nummer 12 und 13 einfahren sollte. Kandra schlug zwar ebenfalls in Schweden auf, schied aber im Quali-Finale aus und kommt heute zurück nach Deutschland. Gegen wen er im Spitzeneinzel in Berlin ran muss, ist noch unklar. Dem Liga-Neuling Airport Squash stehen diverse ausländische Spitzenkräfte zur Auswahl. Auf der vorläufigen Aufstellung tauchen an den Positionen eins und zwei der 19-jährige Jordanier Mohammad Al Sarraj (Nr. 92 der Welt) und der 22-jährige Japaner Seigo Masuda auf. "Aber egal, wer bei Berlin spielt. Raffi lässt sicher nichts anbrennen", sagt PSC-Teammanager Norman Farthing. Keine leichte Aufgabe wartet auf den zuletzt so formstarken Lennart Osthoff, der auf Berlins Rückrunden-Neuzugang Julian Wollny trifft. Kandra, Wirths, Osthoff und Weggen sollen am Sonntag auch in Eschweiler aufschlagen. Denkbar ist aber auch noch ein Einsatz von Simon Rösner. "Wenn Simon Lust hat, könnte er am Sonntag spielen", erklärt Farthing. Dann müsste Rösner bei den Swedish Open aber spätestens im Halbfinale ausscheiden. Eschweiler setzt wohl auf Joeri Hapers, Julian Kischel, Christoph Bluhm und Michael Heerde. "Da dürfte eigentlich auch ohne Simon nichts schief gehen", peilt PSC-Teammanager Farthing einen ungefährdeten Auswärtssieg an. Paderborner SC II: Bei der PSC-Reserve soll der erst 16-jährige Tscheche Viktor Byrtus am Wochenende sein Debüt für Paderborn feiern. "Ein Rohdiamant", schwärmt Norman Farthing über das Talent aus Ostrau, das in den Heimspielen gegen Hamburg I (Samstag) und Turnhalle Niederrhein (Sonntag, jeweils 14 Uhr im Ahorn-Squash) an Position zwei zum Einsatz kommt. Gegen seinen Landsmann Martin Svec und den Ungarn Balasz Farkas ist Byrtus aber krasser Außenseiter. Dies gilt auch für Cederic Lenz, der in den Spitzeneinzeln wohl auf Rudi Rohrmüller und Mathieu Castagnet trifft. An den Positionen drei und vier dürfte es die PSC-Zweite ebenfalls schwer haben. Teamkapitän Friedel Scheel (Schleimbeutelentzündung) fällt weiterhin aus.

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