Grund zur Freude: Topscorer Morgan Grimm (links) und Cheftrainer Uli Naechster freuen sich über den Auswärtssieg in Heidelberg. - © Marc Köppelmann
Grund zur Freude: Topscorer Morgan Grimm (links) und Cheftrainer Uli Naechster freuen sich über den Auswärtssieg in Heidelberg. | © Marc Köppelmann

Paderborn/Heidelberg Uni Baskets Paderborn gewinnen mit 79:75 bei den MLP Academics Heidelberg

Die Baskets holen beim Dritten echte Big Points

Hartmut Kleimann

Paderborn/Heidelberg. Es gibt gleich mehrere positive Aspekte, die dem 79:75-Sieg der Uni Baskets Paderborn bei den MLP Academics Heidelberg zugeschrieben werden können. Einmal war es eine geglückte Revanche für die Hinserienniederlage am vergangenen Freitag in eigener Halle. Dann war es ein verspätetes Weihnachtsgeschenk und gleichzeitig ein absolut perfekter Jahresabschluss. "Das habe ich den Jungs auch eben gesagt, das wir von diesem positiven Erlebnis viel mit in das neue Jahr nehmen wollen", sagte ein glücklicher Trainer Uli Naechster. Wie am Freitag startete sein Team fokussiert und konzentriert in das Spiel und sicherte sich über eine 11:5- (4. Minuten), 17:5- (7.) und 26:15-Führung (9.) einen verdienten 29:18-Vorsprung. "Uns war klar, dass ein Gegner wie Heidelberg so ein Spiel nicht nach einem Viertel abschenkt", sagte Naechster nach dem Spiel zur Aufholjagd der Gastgeber im zweiten Viertel, das Heidelberg mit 41:39 und einem knappen Zwei-Punkte-Vorsprung beendete. Am vergangenen Freitag hatte Paderborn zur Pause noch mit zwei Points geführt. "Ich habe der Mannschaft dann auch gesagt, dass es heute genau umgekehrt ist", womit er auch das 3. Viertel meinte, in dem die Baskets am Freitag einen möglichen Sieg verspielt hatten. Gestern aber legten Morgan Grim und seine Mitstreiter exakt in diesem Spielabschnitt die Basis für den späteren, verdienten Triumph. Letztgenannter war es, der mit seinen Punkten erneut für einen Vorsprung sorgte, der letztendlich so groß war, dass Heidelberg im Schlussviertel zwar noch einmal herankam, aber die Wende nicht mehr schaffte. Für Heidelberg war es erst die zweite Heimniederlage, für die Cheftrainer Frenki Ignjatovic nach dem Spiel eine plausible Erklärung hatte. "Sollte es einen Basketball-Gott geben", meinte er, "dann hat der wohl gesehen, dass Paderborn heute über die gesamte Spielzeit mehr investiert hat." Die Gäste aus Paderborn nahmen dieses indirekte Lob gerne mit und machten sich auf einen Heimreise, bei der es angesichts der nun folgenden Pause auch etwas zu trinken gab. "Wir haben von einem anderen Spiel noch eine Kiste Bier im Bus, die wir noch nicht getrunken haben", verriet Naechster.

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