Paderborn Paderborns Basketballer hoffen auf eine vorzeitige Bescherung

Der Zweitligist erwartet am heutigen Freitag im Weihnachtsspiel gegen die formstarken Academics Heidelberg im Sportzentrum 1.700 Besucher

Jochem Schulze

Paderborn. Auf ein Neues: In der Zweitliga-Vorserie hatten die Uni Baskets im Weihnachtsspiel die Academics Heidelberg zu Gast. Die Partie des 23. Dezember 2016 ging mit 73:78 verloren. Am heutigen Freitag, 22. Dezember, steht die Begegnung ab 19.30 Uhr im Sportzentrum Maspernplatz wieder auf dem Programm. Die Hausherren verfolgen zwei Ziele. Einerseits sollen die Fans mit einem Sieg vorzeitig beschert werden. Andererseits sollen mehr als die 1.604 Besucher kommen, die vor zwölf Monaten gezählt wurden. Dafür haben sich die Verantwortlichen einiges einfallen lassen. Die Weihnachtsdekoration ist am Platz und der DJ für die "After-Game-Party" im Hallenfoyer bereits bestellt. Die Firma Niewels spendiert mindestens 250 Liter Freigetränke. In einem Wurfwettbewerb ist eine exklusive Kinovorstellung zu gewinnen. "Wir hoffen auf 1.700 Zuschauer", sagt Geschäftsführer Dominik Meyer, der mit dem bisher erreichten Besucherschnitt von 1.287 durchaus zufrieden sein kann. Mit dieser Zahl belegen die Paderborner im Vergleich den achten Rang in der Liga. Heidelberg kommt im Schnitt bislang nur auf 806 Zuschauer, kann aber mit einem anderen Pfund wuchern. Denn während die Paderborner vor dem letzten Hinrundenspiel 5:9 Siege bilanzieren, gewannen die Academics zuletzt dreimal in Folge und werden jetzt mit 9:5 Siegen auf dem dritten Tabellenplatz notiert. "Heidelberg ist ein Team mit viel Erfahrung und sehr guter Defensive", sagt Paderborns Cheftrainer Uli Naechster. Der weiß, dass die Neckarstädter bereits die Auswärtspartien in Hanau (65:51), Ulm (83:63) und zuletzt in Hagen (80:70) gewonnen haben. Beim Schlusslicht Baunach aber leisteten sich die Academics einen Ausrutscher (73:83). Bei den Paderbornern rücken Fritz Hemschemeier, Melvin Jostmann und Miles Osei für die verletzten Ivan Buntic, Dominik Wolf und Georg Voigtmann in den Kader. Naechster muss an der Rotation schrauben. Phillip Daubner wird näher an den Korb rücken und wie Maxi Kuhle und Luca Kahl lange spielen. Auch Ethan O'Day und Morgan Grim bekommen viel Arbeit. Letzterer ist guter Dinge. "Nach dem Sieg in Baunach ist viel Druck von uns abgefallen. Es ist an der Zeit, dass wir endlich mal ein Team schlagen, das in der Tabelle vor uns steht", äußert der Kapitän seinen Wunsch zum Fest.

realisiert durch evolver group