Klasse Stimmung: Die herrschte auch im Vorjahr bei der Siegerehrung des Weihnachtscups. - © SC Aleviten Paderborn
Klasse Stimmung: Die herrschte auch im Vorjahr bei der Siegerehrung des Weihnachtscups. | © SC Aleviten Paderborn

Kreis Paderborn Der SC Aleviten Paderborn ist weltoffen mit Spaß am Spiel

Kreis Paderborn. Insgesamt 56 Mannschaften von den Minikickern bis zu den Senioren nehmen am kommenden Wochenende beim Integrationsturnier beim SC Aleviten Paderborn teil. Denn wie schon in den Vorjahren veranstaltet der Verein am Samstag, 9. Dezember, den 5. Weihnachts-Cup und am Sonntag, 10. Dezember, den 4. Nikolaus Cup. Gespielt wird im Soccer Jam, An den Lothewiesen 7, in Paderborn unter dem Motto "Spiel und Spaß - Kreis Paderborn weltoffen und geschlossen gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Fußball". "Wir erwarten 600 bis 800 Kinder beim Nikolaus-Cup. Wir haben im Vorfeld viele kleine Geschenke für die Kinder gesammelt. Alle Kinder sollen ein Geschenk vom Nikolaus bekommen. Es haben sich 10 Nikoläuse zum Turnier angemeldet, die die Kinder betreuen und mit Geschenken überraschen werden. Die Nikoläuse bleiben vier Tage länger in Paderborn und sind bis Sonntag Gäste des SC Aleviten, damit sie die anderen Kinder in Paderborn auch beschenken können", so ein Vereinsvertreter. »Spieler unserer Refugee-Mannschaft werden von anderen Vereinen abgeworben. Das ist ein Erfolg unserer Integrationsarbeit« Das Turnier soll gerade den sozial benachteiligten Kindern einen Nikolaustag ermöglichen. "Wir möchten auch den Flüchtlingskindern und deren Familien unsere Feste und Gebräuche näher bringen, damit sie unsere Gesellschaft kennenlernen und wir ganz besonders auch diesen Kindern eine Freude bereiten", heißt es in der Turnierankündigung weiter. Am Turnier für den Nachwuchs nehmen 32 Mannschaften - von den Minikickern bis zu den D-Junioren - aus dem Kreis Paderborn teil. Das Turnier startet um 9.30 Uhr an und dauert bis etwa 14.30 Uhr. Dabei stehen nicht nur die teilnehmenden Kinder im Mittelpunkt. Auch den Besucherkindern will der SC Aleviten ein kleines Geschenk überreichen. "Wir laden ganz herzlichst alle Kinder und Familien zu unserem Turnier ein", stellt sich das Hallenturnier als ein Event für Jedermann dar. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Verein bietet Getränke und Speisen zu familienfreundlichen Preisen an. Bereits am Samstag steht der der 5. Weihnachtscup auf dem Programm. Um 17.30 Uhr beginnt das Turnier der C-Ligisten des Sportkreises Paderborn. Mit anschließender Nachtschicht. Es nehmen insgesamt 24 Mannschaften aus dem ganzen Kreisgebiet teil. Die zweite Mannschaft des TuS Altenbeken wird als Gewinner des vergangenen Jahres versuchen, den begehrten Wanderpokal zu verteidigen.Zusätzlich ist ein B-Junioren-Turnier in den Weihnachtscup integriert. Sechs Mannschaften haben sich angemeldet und spielen nach dem Modus jeder gegen jeden. Erneut hat Landrat Manfred Müller die Schirmherrschaft übernommen. Auch das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Paderborn unterstützt die Integrationsveranstaltung. »Wir wollen vor allem den sozial benachteiligten Kindern einen Nikolaustag ermöglichen« So werden erneut drei SC-Aleviten-Refugee-Teams am Turniergeschehen teilnehmen, denn der sportliche Wettstreit soll auch dazu dienen, Kontakt zwischen Flüchtlingen und der einheimischen Bevölkerung herzustellen. "Durch direkte Kontakte und durch Gespräche sollen Ängste und Vorurteile abgebaut werden", lautet das Ziel der Organisatoren. So spielt der SC Aleviten in dieser Saison mit einem Team aus Flüchtlingen in der Kreisliga C mit. "Diese Mannschaft hat durch ihr Fair-Play bei anderen Mannschaften schon sehr positive Eindrücke hinterlassen", unterstreicht Verani Kartum vom Ausrichter des Weihnachtscups. Dies mache sich auch durch den Umstand bemerkbar, dass schon Spieler der SC Aleviten-Flüchtlingsmannschaft von anderen Vereinen abgeworben worden sind. "Dies sehen wir als Erfolg unserer aktiven Integrationsarbeit", so Kartum weiter. Die nächsten Spieler werden schon im Dezember den SC Aleviten-Refugee verlassen und zu anderen sogenannten einheimischen Mannschaften anderer Sportvereine wechseln.

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