Paderborn Paderborns Korbjäger wollen Fehlstart vermeiden

Zweitligist Paderborn stellt sich beim starken Aufsteiger Karlsruhe vor. Wenn die Uni Baskets eine Chance haben wollen, müssen sie vom Anwurf weg hellwach sein

Jochem Schulze

Paderborn. In der Vorbereitung auf die neue Serie hat Basketball-Zweitligist Uni Baskets Paderborn im Finale eines Turniers in Iserlohn gegen die Karlsruhe Lions mit 67:80 verloren. Schon damals waren Paderborns Trainer Uli Naechster die athletischen Fähigkeiten der Karlsruher aufgefallen. Die hatten nach dem ersten Viertel 21:9 geführt und waren später nie mehr in Gefahr geraten. Einen ähnlichen Fehlstart aber wollen die Uni Baskets im Meisterschaftsspiel bei den Lions an diesem Samstag (Anwurf 19.30 Uhr) unbedingt vermeiden. "Wir haben in den vergangenen beiden Auswärtsspielen in Hanau und in Kirchheim die Chancen auf ein besseres Ende verpasst. Das darf uns im Verlauf der Serie aber nicht mehr oft passieren", sagt Naechster vor der Begegnung beim Neuling, der sich ein vergleichsweise teures Team leistet. Mit den US-Amerikanern Richard Williams, Craig Bradshaw, Cyrus Tate und Orlando Parker, dem Deutsch-Amerikaner Jarelle Reischel und dem Ex-Braunschweiger Maurice Pluskota treffen gleich sechs Akteure im Schnitt zweistellig. Unter der Regie von Cheftrainer Michael Mai gewannen die Lions fünf ihrer letzten sechs Spiele. Nur gegen Crailsheim wurde 75:78 verloren. "Wenn wir in Karlsruhe etwas holen wollen, benötigen wir eine Topleistung", weiß Naechster. Der muss weiter auf die verletzten Ivan Buntic und Dominik Wolf verzichten. So werden nur neun Akteure die Reise antreten. Ob demnächst noch ein weiterer Spieler hochgezogen wird, wird in den nächsten Tagen entschieden.

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