Paderborn Knappes Pokalaus für Ahorn-Panther Paderborn

Rollstuhl-Basketball: Regionalligist unterliegt dem Zweitligisten aus Hamburg mit 69:72

Paderborn. Am Ende sollte es nicht sein. Nur wenig fehlte den Paderborner Ahorn-Panther, um in der Vorrunde des nationalen DRS-Pokals das Bonusspiel gegen den designierten deutschen Meister RSB Thüringia Bulls zu erreichen. In der ersten Runde musste das Paderborner Regionalligateam gegen den Zweitligisten BG Baskets Hamburg II eine vermeidbare 69:72-OT-Niederlage (62:62/29:27) unterschreiben. Als klassentieferes Team kratzen die Ahorn-Panther das gesamte Spiel über am Sieg. Über die Stationen 16:9 (8.), 31:36 (25.) und 51:55 (36.) ging es in diesem Spiel auf Augenhöhe in die Schlussminuten. Dann hatten die Ahorn-Panther beim Stande von 62:59 mit einem Freiwurf von Darius Friesen den ersten Matchball. Der Flügelspieler vergab und Hamburg rettete sich in die Overtime "Zu Beginn der Nachspielzeit haben wir leider in den ersten drei Angriffen zwei Freiwürfe und zwei Korbleger versemmelt. Von dem Rückstand hätte sich Hamburg nicht mehr erholt", ist sich Ahorn-Panther-Coach Detlef Tipp sicher. So nutzte der Zweitligist selbst die Chance zur vorentscheidenden 68:64-Führung (43.), die von den Gästen dann über die Zeit geschaukelt wurde. Trotz der Enttäuschung über die Niederlage können die Paderborner Ahorn-Panther auf eine bärenstarke Leistung gegen den Zweitligisten zurückblicken. Herausragend war der afghanische Spieler Mujeeb Safa. Er war mit 27 Punkten gleichzeitig Top-Scorer der Partie. Zudem spielten: B. Bartoldus (16 Punkte), P. Wilmes (11), D. Schmidt (8), D. Friesen (5), M. Heinemann (2), A. Unrau (0), M. Flottau (0) und K. Hatting (0).

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