Voller Körpereinsatz: (v.l.) Morgan Grim, Georg Voigtmann und Lukas Wank bringen insgesamt fünf Hände an den Ball. - © Marc Köppelmann
Voller Körpereinsatz: (v.l.) Morgan Grim, Georg Voigtmann und Lukas Wank bringen insgesamt fünf Hände an den Ball. | © Marc Köppelmann

Paderborn Viel Arbeit für den neuen Mann

Basketball: Zweitligist Paderborn beginnt gegen Köln bärenstark und verliert doch mit 61:72. Es fehlt weiter an der Beständigkeit. Für die soll nun auch ein Neuzugang sorgen. Verletzungssorgen um Ivan Buntic

Jochem Schulze

Paderborn. Es bleibt dabei: Den Uni Baskets Paderborn fehlt es in der aktuellen Zweitligasaison an der nötigen Konstanz. Auch im Heimspiel gegen die Rheinstars Köln, der neunten Partie dieser Serie, fielen die Viertelresultate höchst unterschiedlich aus. Weil die Hausherren im zweiten und im vierten Abschnitt jeweils nur neun Punkte erzielten, schlug schließlich eine 61:72-Niederlage zu Buche. Uli Naechster hatte nach der Schluss-Sirene im Sportzentrum Maspernplatz auch Positives gesehen. "Wir haben uns nach der schwachen Leistung im Hanau-Spiel deutlich gesteigert. Die Körpersprache war eine andere und auch im Zusammenspiel haben wir uns verbessert", sagte Paderborns Trainer und hatte dabei besonders das Auftaktviertel im Sinn. In den ersten zehn Minuten hatten die Hausherren den Ball gut bewegt, immer wieder Schnellangriffe initiiert und mit hoher Quote getroffen. Zu Beginn des zweiten Abschnitts aber besannen sich die Gäste. Die verteidigten nun deutlich intensiver, provozierten Paderborner Fehler und gaben der Partie bis zur Pause eine Wende. Die zehn Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten wieder den Uni Baskets, die aus einem 37:43 nochmals ein 52:50 machten. Als jedoch Morgan Grim und Georg Voigtmann in Foulprobleme gerieten und Ivan Buntic mit einer Ellenbogenverletzung passen musste, nutzten die Kölner um den starken Keith Ramsey (9/12 Zweier, 10 Rebounds) die Gunst der Stunde. Ein 14:0-Lauf vom 56:57 zum 56:71 entschied die Begegnung. In dieser Woche und vor dem Heimspiel gegen Trier am Samstag stehen wichtige Personalien an. Center Buntic wird am Montag eingehend untersucht. Naechster wollte am Sonntag nicht ausschließen, dass der Brettspieler tatsächlich pausieren muss. Zudem wird ein neuer Akteur einfliegen. Die Baskets hegen die Hoffnung, dass die Formalitäten mit den Behörden und der Liga so zügig geregelt werden können, dass der Cooper-Ersatz gegen die Gladiators debütieren kann. Auf den neuen Mann wartet viel Arbeit. Dem aktuellen Team, das die schwächste Feldwurfquote der gesamten Liga aufweist, fehlt ein konstanter Punktesammler.Dann könnten die Viertelabschnitte, in denen die Paderborner nur einstellig treffen, endlich der Vergangenheit angehören.

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