Pechvogel: Florian Hengsbach musste ins Krankenhaus: - © Rouven Theiß
Pechvogel: Florian Hengsbach musste ins Krankenhaus: | © Rouven Theiß

Augustdorf/Hövelhof Verletzungen sorgen für Spielabbruch

Handball-Oberliga: Partie Augustdorf/Hövelhof gegen Bielefeld/Jöllenbeck endet vor der Pause

Rouven Theiß

Augustdorf/Hövelhof. Schlimme Nachrichten aus Augustdorf/Hövelhof: Eigentlich hatte sich die HSG nach der mehrwöchigen Herbstpause auf ein Handball-Fest in der Witex-Halle gefreut, schließlich stand das OWL-Derby gegen den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck auf dem Programm. Doch es kam anders, denn: Die beiden HSG-Akteure Florian Hengsbach und Leonhard Janzen verletzten sich jeweils schwer - und die Begegnung wurde aus diesem Grund kurz vor der Halbzeit in Einvernehmen der beiden Teams abgebrochen. Ein Nachholtermin wird in Kürze festgelegt. Zu der tragischen Szene kam es rund 45 Sekunden vor dem Pausenpfiff. Bis dahin hatten die Hausherren das Geschehen ganz klar dominiert und sich über 3:0 (5. Spielminute), 8:3 (Minute 13) und 13:4 (21.) zum 16:11 (29. Spielminute) geworfen. "Wir haben wirklich stark gespielt, die Deckung stand und vorne war ebenfalls alles bestens", urteilte HSG-Teammanager Udo Schildmann. Dann wollten sich sowohl Kreisläufer Hengsbach als auch Rückraum-Akteur Janzen einen Abpraller vor dem gegnerischen Tor sichern. "Dabei sind die Jungs ganz unglücklich zusammengerasselt und haben sich wahrscheinlich jeweils Verletzungen an der Halswirbelsäule zugezogen", so Udo Schildmann. Beide Akteure mussten mit Rettungswagen ins Krankenhaus abtransportiert werden. "Wir hoffen, dass sich Florian und Leonhard nicht schlimm verletzt haben. Für uns alle ist das ein echter Schock", war Teammanager Schildmann in Gedanken bei seinen Schützlingen.

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