Paderborn Uni Baskets Paderborn erwarten starke Crailsheimer

Basketball: Erstmals steht das neue VIP-Zelt zur Verfügung. Und an den Theken soll es schneller gehen

Jochem Schulze

Paderborn. Die Aufgabe ist schwer: Am ersten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga haben die Uni Baskets an diesem Samstag (19.30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) mit den Crailsheim Merlins einen erklärten Aufstiegsfavoriten zu Gast. Das Team des finnischen Cheftrainers Tuomas Iisalo war in der Vorserie als Normalrunden-Zweiter in den Play-Offs am späteren Aufsteiger Gotha gescheitert und will es nun unbedingt wissen. Dafür haben die Crailsheimer viel Geld in die Hand genommen. Während Routiniers wie der Ex-Paderborner Mitch Jost, Patrick Flomo und Konrad Wysocki blieben, wurde auf den Importpositionen getauscht. Dort spielen nun US-Boys mit teilweise jahrzehntelanger Profi-Erfahrung. "Die Rollen sind klar verteilt. Wir können als Außenseiter nur versuchen, die bestmögliche Leistung abzurufen", sagt Uli Naechster. Paderborns Trainer kann wohl auf das komplette Kernaufgebot setzen. Lediglich hinter Luca Kahl steht noch ein kleines Fragezeichen. Zum Saisonauftakt dürfen sich die Besucher im Sportzentrum auf Neuerungen und Verbesserungen freuen. So haben die Uni Baskets in Zusammenarbeit mit Ralf Eckel (Zaun-Kreisel) auf der Freifläche zwischen der Sporthalle und der Paderkampfbahn ein neues VIP-Zelt errichtet. Die Pressekonferenz wird weiter im Foyer ("Alter VIP-Raum") stattfinden, ist nun aber für alle Interessierten zugänglich. Auch das Catering im Foyer ist neu organisiert worden. Unter der Regie des erfahrenen Gastronomen Wolfgang Tölle ("Gerichtsklause") sollen hier die Abläufe verbessert werden. Die rechte Seite des Eingangsbereichs beherbergt nun eine Bier-Lounge. Eine zweite Theke hält ausschließlich alkoholfreie Getränke bereit. Zudem wird demnächst das laufende Spiel auch im Foyer auf Bildschirmen zu sehen sein. "Wir wollen die Zufriedenheit unserer Besucher steigern", sagt Dominik Meyer. Der Uni-Baskets-Geschäftsführer hat vor der Serie mehr als 520 Dauerkarten verkauft. Das sind etwa 70 mehr als noch in der Vorsaison.

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