Führen das Hauptfeld an: Dorian Lübbers an zweiter Position hinter seinem Teamkollegen Pascal Treubel. Am Ende wurde es aber nichts mit einer Topplatzierung. - © Torsten Wegener
Führen das Hauptfeld an: Dorian Lübbers an zweiter Position hinter seinem Teamkollegen Pascal Treubel. Am Ende wurde es aber nichts mit einer Topplatzierung. | © Torsten Wegener

Lichtenau/Nieheim Favoritensieg am Bilster Berg

Radsport: Lokalmatador Dorian Lübbers erwischt einen nicht so guten Tag. Letztendlich wird das letzte Rennen der Rad-Bundesligasaison 2017 im Massensprint entschieden

Hartmut Kleimann

Lichtenau-Herbram/Nieheim. Alles wie gehabt, lautete der Tenor beim Finale der Herren in der Rad-Bundesliga. Mit dem Team Lotto Kern Haus mit seinem Spitzenfahrer Raphael Freienstein standen der Mannschafts- und Einzelsieger vor dem letzten Rundstreckenrennen am Bilster Berg bei Nieheim bereits fest. Und trotz zahlreicher guter Vorsätze und angekündigten Attacken der Konkurrenz dominierten Freienstein und Co. auch zum Abschluss das Geschehen. So ging der Tagessieg erneut an den Gesamtführenden, der damit ein verdienter Sieger dieser Bundesliga-Saison wurde. Einer, der ebenfalls zur Attacke auf den Sieg auf der Motorsportstrecke geblasen hatte, war Lokalmatador Dorian Lübbers vom Team Heizomat. Der Herbramer hatte sich für sein Heimrennen viel vorgenommen. Vielleicht zu viel, denn schon nach wenigen Kilometern merkte der 20-Jährige, dass der Samstag am Bilster Berg nicht sein Tag werden sollte. "Ich habe mich von Beginn an nicht gut gefühlt", sagte er zu seiner Verfassung. Dazu kam ein bescheidenes Wetter und vor allem am knackigen Anstieg nach der Mausefalle ein heftiger Gegenwind, der Ausreißversuche an diesem dafür sonst günstigen Streckenteil ausgesprochen schwer machte. Besonders zum Rennbeginn gab es einen relativ hektischen Rennverlauf mit zahlreichen Versuchen, dem Feld zu enteilen, alle aber blieben erfolglos. So kam es wie es kommen musste und am Ende von 35 kraftraubenden Runden mit 147 Kilometern gab es einen Massensprint. "Schade, in meinem Heimrennen hätte ich mich gerne anders präsentiert", war Lübbers anschließend nicht gerade bester Laune. Immerhin verbesserte sich Teamkollege Manuel Porzner noch auf Platz vier im Gesamtklassement und Lübbers durfte mit seiner Mannschaft die Auszeichnung für Platz zwei entgegennehmen. Lübbers selbst finishte im Gesamtklassement unter 183 Fahrern auf Rang 46. Aber kurz nach dem Rennen war das zunächst jedoch nur ein kleiner Trost. Nun folgen weitere Rennen mit dem Hauptaugenmerk auf dem Münsterland-Giro am 3. Oktober.

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