Schnell unterwegs: Thomas Kruse gewann den 14-Km-Lauf vor Sebastian Schär (l.) und Paul Maksuti (r.). Letzterer hatte zuvor die 5.000 Meter für sich entschieden. Diese Platzierungen sind unstrittig. - © Herbert Simon
Schnell unterwegs: Thomas Kruse gewann den 14-Km-Lauf vor Sebastian Schär (l.) und Paul Maksuti (r.). Letzterer hatte zuvor die 5.000 Meter für sich entschieden. Diese Platzierungen sind unstrittig. | © Herbert Simon

Büren Ergebnis-Chaos beim Bürener Volkslauf

Weil die Zeitmessung versagt, bleibt die Ergebnisliste des 14-Kilometer-Hauptlaufs unvollständig

Jochem Schulze

Büren. Der Bürener Volkslauf bleibt vom Pech verfolgt. Viel zu oft mussten die Aktiven bei der Veranstaltung in der alten Kreisstadt seit der Premiere im Jahr 1986 schon Hitzeschlachten ausfechten. Vor zwei Jahren wurden aufgrund der extremen Wetterbedingungen der 14-Kilometer-Hauptlauf sogar abgesagt und der 5-Kilometer-Lauf neutralisiert. Bei der 32. Auflage aber waren die Temperaturen durchaus angenehm. Doch die Zeitnahme machte jetzt große Probleme. Das Transponder-System, das bei vielen anderen Volksläufen komplikationslos funktioniert, versagte seinen Dienst weitgehend. Noch am frühen Montagabend waren in der Ergebnisliste des 14-Kilometer-Hauptlaufs nur die Finisher erfasst, die für diese Strecke mehr als 60 Minuten benötigt hatten. Sieger Thomas Kruse, der Zweite Sebastian Schär, der drittplatzierte Paul Maksuti und mancher andere Volkslauf-Crack aus der Region aber, die allesamt Zeiten zwischen 51 und 59 Minuten erreicht hatten, tauchen nicht auf. Auch die veröffentlichten Ergebnislisten des 5-Kilometer-Laufs ernteten mancherlei Kritik. Mehrere Teilnehmer beklagten, dass ihre Zeiten nicht oder nur fehlerhaft aufgeführt seien. Die Zuordnung von Startnummern und Hochstiftcup-Kennzahlen scheint in einigen Fällen nicht zu funktionieren. Nicht nur deshalb ist auch die Wertung für die beliebte Laufserie von der Malaise betroffen. Die Hochstiftcup-Offiziellen baten am Montagnachmittag um Geduld. "Wir werden in Bezug auf eine mögliche Wertung oder Nichtwertung des Laufs zunächst keine Schritte unternehmen. Wir hoffen, dass die Bürener die Ergebnisliste noch in die Reihe bekommen", sagte Wolfgang von Hagen. Der Hochstiftcup-Vorsitzende gab zu verstehen, dass die Bürener Resultate auch noch nach dem Borchener Volkslauf am Sonntag, 3. September, eingepflegt werden könnten. Die Borchener werden sich auch nicht der Kritik stellen müssen, die jetzt der veranstaltenden Leichtathletik-Abteilung des SV 21 Büren entgegenschlug. Denn einige Läuferinnen und Läufer waren mit der Nachmeldegebühr in Höhe von durchaus stattlichen vier Euro nicht unbedingt einverstanden. Als dann später auch noch die Zeitmessung versagte und am Veranstaltungstag deshalb auch keinerlei Altersklassensiegerehrungen durchgeführt wurden,war der Unmut groß. In Borchen aber werden nur zwei Euro an Nachmeldegebühren fällig. Mit dem Altenaulauf steht am kommenden Sonntag, 3. September, die 18. von insgesamt 22 Konkurrenzen des Hochstiftcups an. In Westenholz (Freitag, 8. September) in Delbrück (Freitag, 15. September) und in Lichtenau (Samstag, 23. September) macht die Laufserie noch dreimal im Kreis Station. Der letzte Lauf ist am Sonntag, 1. Oktober, in Ovenhausen.

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