Sportler des Jahres: Die Juniorenmannschaft des MSC Thüle, die OWL-Vizemeister im Jugendkart wurde, sowie Britta Stork (2. Reihe, Mitte) vom Reiterverein St. Georg, die unter anderem Westfalenmeisterin im Junioren-Einzelvoltigieren wurde, und Daniel Lieneke (vorne, 2. v. r.), der sich besondere Verdienste in der heimischen Basketballszene erworben hat, wurden bei der Sälzer Sportlerehrung ausgezeichnet. - © Johannes Büttner
Sportler des Jahres: Die Juniorenmannschaft des MSC Thüle, die OWL-Vizemeister im Jugendkart wurde, sowie Britta Stork (2. Reihe, Mitte) vom Reiterverein St. Georg, die unter anderem Westfalenmeisterin im Junioren-Einzelvoltigieren wurde, und Daniel Lieneke (vorne, 2. v. r.), der sich besondere Verdienste in der heimischen Basketballszene erworben hat, wurden bei der Sälzer Sportlerehrung ausgezeichnet. | © Johannes Büttner

Salzkotten Karin Schulz ist der erste Salzkottener Champion

Sportlerehrungen in Salzkotten: Triathletin erhält die an der Heder erstmals vergebene Auszeichnung. Britta Stork ist Sportlerin und Daniel Lieneke Sportler des Jahres. Teamwertung geht an den MSC Thüle

Johannes Büttner

Salzkotten. Sie ist vierfache Weltmeisterin, sechsfache Europameisterin, dreifache Deutsche Meisterin und seit Freitagabend auch der erste Champion der Stadt Salzkotten: Karin Schulz, Senioren-Triathletin des VfB Salzkotten, reagierte im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt Salzkotten und des Stadtsportverbandes sichtlich überrascht, als sie aus den Händen von Bürgermeister Ulrich Berger und dem Vorsitzenden des Stadtsportverband, Wilhelm Tappert, diese erstmals vergebene Auszeichnung entgegennehmen konnte. Sie sei regelrecht baff, gestand die sympathische Gesekerin. "Gleichzeitig ist die Ehrung aber auch eine weitere Motivation für neue sportliche Herausforderungen", erklärte Schulz. In einer locker formulierten Laudatio hatte zuvor Ernst Köchling als ehemaliger Leiter der Salzkottener Leichtathletikabteilung die Sportgeschichte von Karin Schulz Revue passieren lassen und dabei auch daran erinnert, dass die Powerfrau seit einem Vierteljahrhundert ihrem Heimatverein die Treue hält. Für Schulz war der Titel des "Sälzer Champions" nicht die einzige Auszeichnung. Die Triathletin, die in ihrer Altersklasse ganz oben in der Weltspitze rangiert, wurde auch mit der Sportleitungsmedaille in Gold ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhielten auch die große alte Dame der Salzkottener Leichtathletikszene, Elfie Hüther, die Spitzenschwimmerin Britta Schindewolf und das Golf-Ass Alexander Knappe, der allerdings nicht anwesend war. Schließlich hat der 29-Jährige, der auf der European Tour unterwegs ist, jede Menge Turnier- und Reise-Stress. Mannschaft des Jahres wurde der Juniorenkader des Kart-Teams vom Motorsportclub Thüle mit Kevin Altmiks, Robin Altmiks, Simon Schmidt, Tim Leiwesmeier, Lennart Friesen, Julian Friesen, Leon Littau, Laya Illik, Noach Engelhard, Joel Engelhard, Denny Meier, Mayim Günter, Darius Plass, Nils Ende und Amelie Steinkuhle. Sie heimsten Erfolge wie etwa die OWL-Vizemeisterschaft im Jugendkart ein. Sportlerin des Jahres wurde Britta Stork vom Reitverein St. Georg Salzkotten. Die erfolgreiche Voltigiererin ist Westfalenmeisterin der Junioren und belegte zahlreiche Spitzenplätze bei internationalen Wettbewerben. Zum Sportler des Jahres wurde Daniel Lieneke gekürt. Das Aushängeschild der heimischen Basketballszene hat sich nach 18 Jahren aus dem Leistungssport zurückgezogen. Der 34-Jährige hat viele Jahre für seinen Heimatverein Accent Baskes Salzkotten und zwei Serien für die Paderborn Baskets in der 1. Liga gespielt. Mit der Auszeichnung würdigte die Stadt Salzkotten die großen Verdienste von Daniel Lieneke für den Sport in der Region. Zu Beginn der Stadtsportlerehrung, bei der Tobias Kleinschulte eine gelungene Premiere als Moderator feierte, hatte Bürgermeister Ulrich Berger den Sportlern seine Glückwünsche ausgesprochen, den vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren gedankt und zugesichert, dass die Stadt in Absprache mit den Vereinen auch zukünftig für einen guten Zustand der sportlichen Infrastruktur sorgen werde. Im Zeitraum zwischen 2013 bis 2015 habe die Stadt 300.000 und im Jahr 2016 rund 700.000 Euro in den Sportstättenbereich investiert, sagte Berger. Von Seiten des Vorsitzenden des Stadtsportverbandes Wilhelm Tappert wurde die notwendige Sanierung von weiteren Sportanlagen angemahnt. 300.000 bis 400.000 Euro seien in den nächsten fünf Jahren dafür notwendig. Tappert hatte zuvor das finanzielle Engagement der Sponsoren hervorgehoben und der Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Kultur und Sport, Lothar Spranke, rief dazu auf, sich weiterhin im Sport zu engagieren.

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