Gut besucht: In der Zweitligapartie der Uni Baskets Paderborn gegen die Hamburg Towers blieben auf der Haupttribüne im Sportzentrum Maspernplatz nur wenige Plätze frei. - © Marc Köppelmann
Gut besucht: In der Zweitligapartie der Uni Baskets Paderborn gegen die Hamburg Towers blieben auf der Haupttribüne im Sportzentrum Maspernplatz nur wenige Plätze frei. | © Marc Köppelmann

Paderborn Basketball-Zweitligist Paderborn hat seinen Zuschauerschnitt erhöht

Geschäftsführer Dominik Meyer will auch den Event-Charakter stärken

Jochem Schulze

Paderborn. Der Trend geht nach oben. In der Zweitliga-Heimpartie gegen die Hamburg Towers haben die Uni Baskets Paderborn die Zuschauerzahl im Sportzentrum Maspernplatz zum vierten Mal in Folge gesteigert. 1.371 Besucher sahen die 65:71-Niederlage gegen die Hanseaten. Nach sechs Saisonspielen liegt der Zuschauerschnitt bei 1.136. Geschäftsführer Dominik Meyer ist damit nicht unzufrieden. "Der Schnitt ist höher als in der Vorserie. Positiv ist auch, dass wir nicht mehr die großen Schwankungen wie in den vergangenen Jahren verzeichnen", sagt Meyer. Tatsächlich waren zum bislang am schlechtesten besuchten Spiel gegen Trier am 22. Oktober immerhin noch 962 Fans erschienen. Die bekommen nun abseits der Korbjagd wieder etwas mehr zu sehen. "Wir möchten den Event-Charakter stärken", betont Meyer, der für die letzte Viertelpause einen kleinen Wurfwettbewerb installiert hat und am Samstag gegen Hamburg mit den Mermaids der Dolphins auch wieder eine schwungvolle Cheerleadergruppe präsentieren konnte. Der Geschäftsführer weiß auch, dass die Zuschauerzahlen - wie bei allen Paderborner Leistungssportvereinen - mit dem sportlichen Erfolg korrelieren. "Am Ende steht und fällt alles mit Sieg und Niederlage", sagt Meyer, der die beiden letzten Heimpartien dieses Jahres gegen Crailsheim (10. Dezember) und das "Homecoming-Game" gegen Heidelberg (23. Dezmeber) vorbereitet. Cheftrainer Uli Naechster beschäftigt sich mit der Auswärtspartie in Hanau am Samstag. Bei den starken White Wings, die am Samstag beim Erstligaabsteiger Crailsheim 71:65 gewannen, dürfen sich die Uni Baskets nicht so viele leichte Fehler wie zuletzt erlauben. Naechster hofft, dass sich die Personalsituation in dieser Woche weiter entspannt und besonders Playmaker Chase Adams in Hanau wieder komplett bei Kräften ist.

realisiert durch evolver group