Holt den Ehrenpunkt: Das Doppel Ganina (l.)/Wang ließ mit dem Erfolg zu Beginn etwas Hoffnung aufkeimen. Am Ende aber war es eine klare Angelegenheit für Gastgeber Essen. - © Marc Köppelmann
Holt den Ehrenpunkt: Das Doppel Ganina (l.)/Wang ließ mit dem Erfolg zu Beginn etwas Hoffnung aufkeimen. Am Ende aber war es eine klare Angelegenheit für Gastgeber Essen. | © Marc Köppelmann

Hövelhof/Essen Essen ist erneut die Reise nicht wert

1. Tischtennis Damen-Bundesliga: Quartett des TTV Hövelhof geht beim Angstgegner erneut leer aus

Christian Kroker

Hövelhof/Essen. Mit dem deutlichen 1:6 bei Angstgegner TUSEM Essen kassierte Tischtennis-Damenbundesligist TTV Hövelhof die zweite Niederlage in Serie und ist damit erst einmal wieder auf dem Bodden der Tatsachen angekommen. Mit einem ausgeglichenem Punktekonto liegt das Senneteam aber immer noch im Soll. "Wir brauchen da nichts schön reden, auch wenn Essen uns nicht liegt, waren die Gastgeberinnen an diesem Tage einfach stärker und für uns gab es dort nichts zu holen", berichtete der Hövelhofer Teamchef Klaus-Dieter Borgmeier. Dabei begann das Spiel nach Wunsch und die Sennedamen kamen mit einem 1:1 aus den Doppeln. Das Duo Ganina/Wang spielte überlegen und ließ auch keinen Satzgewinn zu. Was aber zu diesem Zeitpunkt niemand ahnen konnte: Der Sieg im Doppel war gleichbedeutend mit dem Ehrenpunkt. Zwar zeigte Aimei Wang bei ihrer Niederlage gegen die slowakische Olympiateilnehmerin Barbora Balazova eine gute Leistung, die Niederlage verhindern konnte aber auch sie nicht. Knackpunkt war dann die Niederlage von Ganina gegen Nadine Bollmeier. Am unteren Paarkreuz war Hövelhof den motivierten Spielerinnen aus Essen komplett unterlegen und Kaiser wie auch Imamura schafften dort noch nicht einmal einen einzigen Satzgewinn. Zum Schluss konnte Ganina gegen Balazova zwar ihre Leistung steigern, am Ende ging ihr aber deutlich die Puste aus. Somit bleib der TTV gegen Essen wiederholt ohne Erfolgserlebnis und muss nun aus den verbleibenden zwei Heimspielen gegen Kolbermoor und Böblingen vor der Winterpause noch ein Spiel gewinnen, um die Hinserie mit einem ausgeglichenen Konto beenden zu können.

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