Paderborn Paderborn schlägt Ehingen mit 90:76

Basketball: Die zufriedenen Zuschauer freuen sich über den Erfolg und eine unerwartete Zugabe

Paderborn. Am Samstagabend hat die Junge Union im Rahmen ihres Deutschlandtags im Sportzentrum Maspernplatz eine „Schützennacht" gefeiert. Die Stimmung soll ausgezeichnet gewesen sein. Knapp 24 Stunden später ging es in der altehrwürdigen Vierfach-Sporthalle bereits wieder hoch her. Zweitligist Uni Baskets hatte das Team Ehingen Urspring zu Gast. Die Paderborner gewannen mit 90:76 (39:35). Das Publikum half kräftig mit. Und wurde anschließend von beiden Coaches gelobt. „Die Stimmung in der Halle war toll. Dafür spielt man Basketball", sagte Ehingens Trainer Domenik Reinboth, der an der Leistung des eigenen Teams („Wir haben nie unseren Rhythmus gefunden") kein gutes Haar ließ. „Die Stimmung war fantastisch", setzte Uli Naechster noch einen drauf. Paderborns Cheftrainer freute sich über eine gute Teamleistung, aus der Matt Vest und Chase Adams herausgestochen hätten. Tatsächlich machten die beiden US-Amerikaner auf den kleinen Positionen einen guten Job und kompensierten so den Ausfall von Maxi Kuhle und Luca Kahl. Beide Akteure punkteten, setzten ihre Mitspieler mit insgesamt 21 Assists (Vest 11, Adams 10) gut ein und kontrollierten zudem die Kreise von Ehingens Kameron Taylor. Der stets gut markierte Playmaker der Gäste traf nur drei von 16 Feldwürfen. „Wir haben die Personalnot gut aufgefangen", sagte Naechster, der auch Ivan Buntic („Wieder ein Schritt nach vorn") und Phillip Daubner („Immer präsent") lobte. Der in die neu formierte Start-Fünf gerückte Daubner traf in wichtigen Phasen immer wieder den Dreier, während Till Gloger konstant punktete. Der USA-Rückkehrer war von den Ehingern nie zu kontrollieren und traf mit toller Quote. „Wir haben nach der Halbzeit die nötige Intensität gezeigt und haben uns dann abgesetzt", sagte Gloger über ein drittes Viertel, in dem die Baskets mit einem 18:8-Lauf zum 57:43 für die Vorentscheidung gesorgt hatten. „Wir haben 90 Punkte gemacht. Das ist eine Menge", freute sich Chase Adams auch für die Fans. Die bekamen nach Spielschluss von einem Sponsor für jeden Zähler einen Liter Freibier. Das hätte auch der Jungen Union gefallen.

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