Fliegen zum Sieg: Henrik Griese vom Reitverein Remmighausen und seine „Lissbonia" setzten sich in beiden Springen der Klasse S an die Spitze. - © Christina Hohlweck
Fliegen zum Sieg: Henrik Griese vom Reitverein Remmighausen und seine „Lissbonia" setzten sich in beiden Springen der Klasse S an die Spitze. | © Christina Hohlweck

Hövelhof Reitturnier in Hövelhof

Lemgoer Henrik Griese dominiert die beiden Springprüfungen der Klasse S

Christina Hohlweck

Hövelhof. Traditionell gehören die Hövelhofer Reitertage fest in den Terminplan der lokalen Reitsport-Asse. Den Auftakt der zwei aufeinanderfolgenden Turnierwochenenden machte das große Springturnier mit Springprüfungen bis zur Klasse S*. Die beiden schweren Springen dominierte allerdings souverän der Lemgoer Pferdewirt Henrik Griese, der gleich zweimal seiner „Lissbonia" die goldene Schleife an die Trense stecken ließ. Und zwei Mal versetzte der sympathische Springreiter damit auch seinen Mitstreiter Matthias Berenbrinker vom Reitverein Paderborn auf den Silberrang. Am Samstag schafften es nur drei der angetretenen 20 Starterpaare in das Stechen, darunter war Berenbrinker mit seinen Pferden „Clint" und „Countdown". Zur Schonung seiner Vierbeiner verzichtete er auf das schnelle Stechen und platzierte sich somit hinter Griese auf dem zweiten und dritten Platz. Am Sonntag trugen sich neun der angetretenen 23 Paare in die Starterliste für das Stechen ein. Erneut führte kein Weg an Griese vorbei, der seinen Ritt in 34,09 Sekunden auf „Lissbonia" beendete. Berenbrinker und sein „Clint" reihten sich dahinter ein (36,70 Sekunden). Platz drei auf dem Siegertreppchen erklomm der Lienener Springreiter Felix Haßmann, der „Thor" gesattelt hatte (37,80 Sekunden). Aber auch die Delbrückerin Caroline Clemens schaffte mit ihrer „Peking Queen" den Sprung in das Stechen und sicherte sich Platz neun. Manuel Schwarzenberg vom Reitverein Hövelhof sammelte vor allem mit seinen jungen Pferden für seinen Verein etliche Schleifen. So platzierte er unter anderem seine Vierbeiner „Lenada" und „Cassinja" in der Springpferdeprüfung der Klasse A auf dem dritten und vierten Platz. Mit „Quno" sicherte er sich zudem den fünften und sechsten Platz in den Springprüfungen der Klasse M. Somit zog Hövelhofs erster Vorsitzender Heinrich Kückmann ein positives Fazit: „Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden. Wir werden aber für das kommende Jahr an der Ausschreibung arbeiten, um die Starterfelder noch mehr zu füllen. Ansonsten haben wir guten Sport gesehen." Auch der Bürgermeister der Sennegemeinde Hövelhof fand nur lobende Worte für das jüngste Reitsportevent: „Ich habe ein grandioses Springen gesehen und erstklassige Reiter erlebt. Ich danke dem Reitverein Hövelhof für die Vorbereitungen, den guten Boden und auch für die tolle Stimmung." Weiter geht es nun für den Gastgeber am kommenden Wochenende mit Dressurprüfungen bis zur Klasse S.

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