Neuzugang: Amelie Kleinmanns lieferte beim 5:0 über Aufsteiger Baunatal mit 397 Ringen ein tolles Ergebnis ab. - © Quickstern
Neuzugang: Amelie Kleinmanns lieferte beim 5:0 über Aufsteiger Baunatal mit 397 Ringen ein tolles Ergebnis ab. | © Quickstern

Paderborn Elsen tritt in der Bundesliga weiter souverän auf

Schießen: Nach dem 5:0-Erfolg über Baunatal und einem 4:1-Sieg über den TuS Hilgert übernehmen die Luftgewehr-Sportschützen des SSV St. Hubertus Elsen die Tabellenführung

Hartmut Kleimann

Paderborn. Ein Drittel der Vorrunde der Staffel Nord der Luftgewehr-Bundesliga ist vorbei und das Team des SSV St. Hubertus Elsen grüßt als Tabellenführer. Sehr zur Freude des 1. Vorsitzenden Markus Quickstern, der natürlich bei den beiden Wettkämpfen am Wochenende im Westerwald live dabei war und der vor allem die souveränen Leistungen lobte. Dabei erteilten die Elsener dem Aufsteiger aus Baunatal beim 5:0 die Höchststrafe. „Das ist für die Tabelle natürlich das Optimum, denn solche Ergebnisse können später bei einem Punktegleichstand noch sehr entscheidend sein", weiß der Vereinschef. Mit dem bisher Erreichten liege man über Plan und könne recht optimistisch in die nächsten Wochen gehen. Zumal das Finale dieser Saison in Elsen geschossen wird. „Es sieht ganz gut aus, dass wir dort nicht nur Frikadellen verkaufen werden, sondern aktiv mit unserer Mannschaft dabei sein können", fügte er an. Dem hatte auch der Sportliche Leiter Dirk Hanselle nicht mehr viel hinzuzufügen. „Ich bin zufrieden", fasste auch er die Erfolgsserie kurz und knapp zusammen. Beachtlich war vor allem der Auftritt gegen die Nordhessen aus der VW-Stadt Baunatal. 1978 Ringe sammelte das Team dabei. Das ist das höchste Ergebnis, was eine Elsener Mannschaft in der Bundesliga je geschossen hat. Dabei erzielte Denis Palberg von allen Elsenern mit 394 Ringen zwar das niedrigste Ergebnis, aber in der Zehntelwertung war kein anderer besser. Auch gegen Hilgert trat Palberg mit einer überaus konstanten Leistung und vier Serie mit 99 Ringen auf. Tagesbester am Sonntag war der Niederländer Peter Hellenbrand, der mit dem Topergebnis von 398 Ringen aufwartete. Am Ende stand ein 4:1-Erfolg bei den stark eingeschätzten Gastgebern und mit vollen Taschen konnten die Paderborner Vorstädter die Heimreise nach Ostwestfalen antreten. Am 5. November kommt es nun in Osterode zum absoluten Spitzenduell des Tabellenführers gegen die ebenfalls noch ungeschlagenen Schützen vom BSV Buer-Bülse. Einen Tag später sollte dann das Duell mit dem noch sieglosen Schlusslicht Freischütz Rautheim für die Elsener Topschützen keine allzu große Herausforderung darstellen.

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