Ein Spanier siegt souverän: Sergio Martos Gornes punktete für den TuS Sennelager im Einzel und Doppel und trug so maßgeblich zum nächsten Sieg des Aufsteigers bei. - © Foto: Rouven Theiss
Ein Spanier siegt souverän: Sergio Martos Gornes punktete für den TuS Sennelager im Einzel und Doppel und trug so maßgeblich zum nächsten Sieg des Aufsteigers bei. | © Foto: Rouven Theiss

Kreis Paderborn Sennelager ist nicht zu stoppen

TENNIS: TuS bezwingt Titelkandidaten Espelkamp / Sälzerinnen siegen ebenfalls

Rouven Theiß

Kreis Paderborn. Nach dem durchwachsenen Saisonauftakt haben die drei Tennis-Verbandsligisten aus dem Kreis Paderborn diesmal ein durchweg erfolgreiches Wochenende hinter sich. So feierten die Herren des TC GW Paderborn und die Salzkottener Damen ihren ersten Saisonsieg. Und die erfolgsverwöhnten Herren des TuS Sennelager bezwangen sogar den vermeintlichen Titelfavoriten. VERBANDSLIGA DAMEN TC BW Halle II - TC RW Salzkotten 4:5: Die Sälzerinnen stehen offenbar auf Spannung. Eine Woche nach der knappen 4:5-Auftaktniederlage gegen Stukenbrock gab es nun einen 5:4-Erfolg beim durchaus hochgehandelten Team aus Halle. "Jetzt ist alles wieder gut", atmete RW-Mannschaftsführerin Ellena Volmer nach der Partie erleichtert durch. Den entscheidenden Punkt für die Gäste holte Volmer im Doppel an der Seite von Martyna Kowalak. In den umkämpften Einzeln scorten die topgesetzte Kowalak (0:6/6:2/10:8), Jessica Kuni (6:1/6:0), Ellena Volmer (7:6/6:2) und Anna Kloidt (7:6/6:4) für Rot-Weiß. Katarzyna Kapustka verlor dagegen mit 6:4, 3:6, 6:10 gegen die für Halle spielende Salzkottenerin Lisa Halfmann. Auch Jacqueline Mozuch musste sich mit 7:10 im Match-Tiebreak geschlagen geben. "In diesem Spiel war alles möglich. Nach den Einzeln hätte es genauso gut 3:3 oder 5:1 stehen können. Es war die ganze Zeit eng. Deshalb sind wir froh, hier gewonnen zu haben", bilanzierte Volmer. VERBANDSLIGA HERREN TuS Sennelager - TV Espelkamp/Mittwald II 7:2: Zweites Spiel, zweiter Sieg. Der TuS Sennelager marschiert auch in der neuen Liga unaufhaltsam weiter. Das Duell mit der Zweitliga-Reserve aus Espelkamp, die TuS-Mannschaftsführer Marc Renner vor dieser Saison als "wahrscheinlich nicht zu schlagen" eingestuft hatte, gewann der TuS erneut in überzeugender Manier. Eigens für diese Partie wurden die an Position eins und zwei gesetzten Spanier Sergio Martos Gornes und Pedro Clar-Rossello, der 2010 noch die Nummer 237 der Weltrangliste gewesen war, eingeflogen. Gornes behielt nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen Jan-Henrik Langhorst klar mit 6:3 und 6:1 die Oberhand. Clar-Rossello verlor dagegen mit 6:1, 2:6 und 4:10 gegen Gunnar Hildebrand. Mark-Flavius Andres (6:1/6:0), Frederik Wilkens (6:1/6:0), Rick Schmidt (6:2/6:1) und Marius Kur (6:1/6:0) ließen ihren Kontrahenten keine Chance, weshalb das Duell bereits nach den Einzeln entschieden war. In den drei Doppeln folgten zwei weitere TuS-Punkte. "Mit dem Ergebnis sind wir absolut zufrieden. Schade ist nur, dass Pedro verloren hat", resümierte Marc Renner und hielt fest: "Mit Kaunitz und Gelsenkirchen treffen wir aber noch auf zwei starke Gegner." TC GW Paderborn - TSC RW Mettingen 8:1: Einen vorentscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machten die Grün-Weißen im Aufeinandertreffen mit der Truppe aus dem Tecklenburger Land. "Für uns ist es wirklich sehr gut gelaufen. Wir sind konzentriert aufgetreten und nach den Einzeln war schon alles klar", freute sich Mannschaftsführer Rainer Amediek über eine souveräne Leistung seines Teams. Daniel Topp (6:2/6:3), Karsten Beineke (6:4/6:1), Karlo Cubelic (6:4/6:1), Steffen Bröckelmann-Bruns (6:1/6:3), Rainer Amediek (2:6/6:3/10:4) und Henrik Rodenbüsch (6:3/6:3) machten in den Einzeln vorzeitig den Sack zu. In den Doppeln mussten sich dann lediglich Bröckelmann-Bruns/Rodenbüsch mit 3:6 und 4:6 geschlagen geben. "Da es aus unserer Staffel nur einen Absteiger gibt, war dieses Ergebnis ganz wichtig", ordnete Rainer Amediek das 8:1 als richtungweisendes Resultat ein. Am 31. Mai steht nun das nächste Heimspiel gegen Dortmund auf dem Programm. "Das ist einer der Aufstiegsfavoriten. Wir können aber befreit aufspielen", so Amediek.

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