Vorzeitiges Ende: Der TuS Gehlenbeck geht ohne Trainer Christian Kemenah in die Relegationsrunde. Foto: Andreas Gerth - © Gerth
Vorzeitiges Ende: Der TuS Gehlenbeck geht ohne Trainer Christian Kemenah in die Relegationsrunde. Foto: Andreas Gerth | © Gerth

Lübbecke Ohne Kemenah in die Relegation

Handball-Landesligist TuS Gehlenbeck trennt sich vorzeitig von seinem Trainer

Seit Montagabend wissen die Handballer des TuS Gehlenbeck, wie es in der Relegationsrunde um den Abstieg weitergeht. Wenige Stunden zuvor sorgte der Verein allerdings für einen Paukenschlag, indem er sich vorzeitig von Trainer Christian Kemenah trennte. Neben dem TuS Gehlenbeck haben die SG Sendenhorst (Staffel 2), DJK Oespel-Kley (Staffel 3) und VfS Warstein (Staffel 4) die Saison als jeweils Drittletzter beendet und ziehen in die Relegationsrunde ein. „Wir wollten vor der Relegation einen neuen Reiz setzen. Wir hatten das Gefühl, dass er die Mannschaft nicht mehr so erreicht“, lautet die Erklärung von Fred Hölscher zur vorzeitigen Trennung von Christian Kemenah, der gerade erst nach seiner Knie-Operation auf die Bank zurückgekehrt war und nach der Relegationsrunde ohnehin seine Tätigkeit bei den Gehlenbeckern beendet hätte. „Das Ende ist schon ein wenig komisch“, meinte Christian Kemenah zu seiner für ihn überraschenden Freistellung. Der für die Ansetzungen der Spiele zuständige Andreas Tiemann schloss sich am Montagabend in einer Telefonkonferenz mit den vier Vereinen kurz, um die weitere Vorgehensweise und die Terminierung der Spiele abzusprechen. Für den TuS Gehlenbeck beginnt die Runde am kommenden Pfingstsonntag, 20. Mai. Und zwar ab 18 Uhr mit einem Heimspiel in der Nettelstedter Sporthalle gegen die DJK Oespel-Kley. Die Lübbecker Hallen stehen aus den verschiedensten Gründen nicht zur Verfügung, deshalb der Umzug nach Nettelstedt. Weiter geht es dann am Freitag, 25. Mai, wenn für das Gehlenbecker Team um Kapitän Jannik Hölscher ab 20 Uhr das erste Auswärtsspiel der Runde bei VfS Warstein auf dem Programm steht. Die dritte Gehlenbecker Begegnung wird schließlich am Mittwoch, 30. Mai, ab 20 Uhr bei der SG Sendenhorst ausgetragen. In den drei Relegationsspielen werden Sebastian Griese und Fred Hölscher auf der Bank des TuS Gehlenbeck sitzen. Wer ab der kommenden Saison das Traineramt bekleiden wird, steht noch nicht fest. „Wir befinden uns noch in Gesprächen, eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen“, meinte Fred Hölscher, der in den Relegationsspielen allerdings wieder auf Tino Kleine (er ist bei der Polizei in Hannover eingespannt) zurückgreifen kann, der sich bereit erklärt hat, auszuhelfen.

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