Dank an den Trainer: Die Spieler des TuS SW Wehe ließen nach der Partie ihren Coach Christian Wiegmann hochleben. Zuvor hatten sie das Derby gegen Gehlenbeck sicher gewonnen. - © Stefan Pollex
Dank an den Trainer: Die Spieler des TuS SW Wehe ließen nach der Partie ihren Coach Christian Wiegmann hochleben. Zuvor hatten sie das Derby gegen Gehlenbeck sicher gewonnen. | © Stefan Pollex

Rahden Zum Dank darf Wiegmann "fliegen"

Handball-Landesliga: Im letzten Spiel mit dem Trainer kommt der TuS SW Wehe zum Saisonabschluss im Derby gegen den TuS Gehlenbeck zu einem deutlich herausgespielten 33:24-Heimsieg und schließt die Saison mit ausgeglichenem Punktekonto ab

Rahden (rath). Zum Abschluss ließen die Spieler des TuS SW Wehe ihren Trainer ein wenig fliegen - ein Dankeschön an Christian Wiegmann, der das Traineramt bei den Schwarz-Weißen im Laufe der Saison übernommen hatte und sie anschließend sicher zum Klassenerhalt führte. Einen Eindruck dieser von Wiegmann neu entfachten Stärke demonstrierte der TuS Wehe nun noch einmal am Samstag im abschließenden Derby gegen den TuS Gehlenbeck beim ungefährdet herausgespielten 33:24-Erfolg. Ihr Hauptaugenmerk hatten die Gehlenbecker ohnehin bereits auf die anstehenden Aufgaben in der Relegation gerichtet, deren Form sich erst in den nächsten Tagen herauskristallisieren wird. So kamen einige Akteure nur zu reduzierten Einsatzzeiten. "Es war deutlich, dass der Gegner gedanklich schon in der nächsten Woche war", befand dann auch Wehes Trainer Christian Wiegmann nach einseitigen zweiten 30 Minuten, war aber der Ansicht, "in der Form hätten sie gegen uns aber auch in voller Besetzung keine Chance gehabt." Einzig mit der Chancenverwertung haderte der Coach und war sich darin mit Christian Kemanah, seinem Pendant auf der Gehlenbecker Bank einig. Wehe leistete sich 27 Fehlwürfe, bei den Gästen sammelten sich neben 20 vergebenen Chancen noch zehn technische Fehler an. Gehlenbeck profitierte lange von einem gut aufgelegten Tillmann Esau im Tor und hielt den Rückstand in Grenzen, nach dem Wechsel zog dann Wehes Steffen Giese dem Gegner mit zahlreichen Paraden den Zahn. Die Gastgeber konnten sich so bis zur 41. Minute auf 23:16 absetzen, näher als auf fünf Tore kam Gehlenbeck nicht mehr heran. Am Ende des Altkreisderbys waren es neun Tore Differenz. TuS SW Wehe: Giese, Hartlage; Sprado, Knost (10/1), Wegner (2), D. Thielemann (1), J. Thielemann, F. Bruhn, Hensel (3), Clemens (2), J. Bruhn (8), Ellers (4), A. Ihlenfeld (1). TuS Gehlenbeck: Esau, Reinermann; Meistrell (1), Hucke (1), Fischer, Roling, Grotefeld, D. Penner (5), J. Penner (7), Witte, Schäfer (1), Hölscher (2), Wittkötter (4), Sontberg (3/2).

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