Vielversprechend: Hanna Rahmöller.l Foto: Stefan Pollex - © Stefan Pollex
Vielversprechend: Hanna Rahmöller.l Foto: Stefan Pollex | © Stefan Pollex

Hüllhorst Abstieg für HSG-Frauen rückt näher

Frauenhandball-Oberliga: Hüllhorst kassiert gegen den Rangzweiten TVE Netphen eine 28:34–Heimniederlage

Rainer Placke

Gut mitgehalten und lange auf Augenhöhe agiert – doch am Ende stand wieder eine Niederlage. Frauenhandball-Oberligist HSG Hüllhorst verlor gegen den Rangzweiten TVE Netphen mit 28:34 (15:16) und kam damit dem Abstieg in die Verbandsliga wieder ein Stückchen näher. „Kompliment an die Mannschaft, die alles aus sich herausgeholt hat“, meinte Trainer Christian Wiechert, der ein wenig mit der Abwehrleistung haderte. „Wir haben vieles probiert, nichts hat so wirklich geklappt. Und außerdem muss man auch die gute Qualität des Gegners anerkennen“, lautete Wiecherts Fazit. Der freute sich vor allem über die guten Ansätze von Hanna Rahmöller und Juliana Böhne, die viele Spielanteile erhielten und ihre Sache sehr gut machten. Nach einem holprigen Start (2:5) fanden die Hüllhorsterinnen – angeführt von Susann Grüning – immer besser in die Partie und brachten Netphen einige Male in Schwierigkeiten. Zur Pause war beim 15:16 noch alles möglich. Beim 23:24 durch die agile Linkshänderin Juliane Böhne (45.) schnupperten die Gastgeberinnen sogar an einem Punktgewinn, doch anschließend setzte sich die Qualität des Rangzweiten durch. Der setzte sich schnell auf 24:30 (51.) ab, womit die Begegnung entschieden war. Nach der neuerlichen Niederlage wissen Christian Wiechert und seine Spielerinnen um die Tatsache, dass der Abstieg nach einem Jahr in der Oberliga wohl kaum noch zu verhindern sein wird. „So lange rechnerisch noch eine kleine Chance vorhanden ist, stecken wir aber nicht auf. Aber wir können auch die Tabelle lesen“, so Christian Wiechert. HSG Hüllhorst: Poggemöller, Meyer; Kuhlmann (4), Redeker (3), Lehmann, Grüning (10/2), Zelle, Rahmöller (1), Kröger, Hülsmeier (5), Grannemann, Böhne (5), Halstenberg.

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