Fehlte in Magdeburg: Kapitän und Kreisläufer Nils Torbrügge möchte am Donnerstagabend im Heimspiel gegen Ludwigshafen wieder dabei sein. Foto: Oliver Krato - © Oliver Krato
Fehlte in Magdeburg: Kapitän und Kreisläufer Nils Torbrügge möchte am Donnerstagabend im Heimspiel gegen Ludwigshafen wieder dabei sein. Foto: Oliver Krato | © Oliver Krato

Verlieren ist verboten

Handball-Bundesliga: Am Donnerstag steht für den TuS N-Lübbecke das vorentscheidende Heimspiel gegen die Eulen Ludwigshafen auf dem Programm. Die Personallage ist angespannt - und der direkte Konkurrent gewinnt

Lübbecke (pla). Die Personalplanungen für die kommende Saison sind weitgehend abgeschlossen. Um auch in der kommenden Saison in der ersten Handball-Bundesliga spielen zu dürfen, benötigt Aufsteiger TuS N-Lübbecke aber noch ein paar Punkte auf der Habenseite. Am kommenden Donnerstag steht das wohl vorentscheidende Heimspiel gegen Mitaufsteiger Die Eulen Ludwigshafen auf dem Programm - und das hat durch den überraschenden Auswärtssieg des TV Hüttenberg in Melsungen noch an Bedeutung gewonnen. Die Ausgangslage ist denkbar einfach: mit einem Sieg könnte die Mannschaft Aaron Zierckes die Gäste distanzieren und selbst einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Liga-Zugehörigkeit unternehmen. „Alle wissen um die Bedeutung des Spiels“, sagt Trainer Aaron Ziercke, der allerdings einige Personalsorgen hat. Tim Remer und Piotr Grabarczyk fallen ohnehin aus, doch es gibt noch einige weitere Fragezeichen. Spielmacher Kenji Hövels zog sich im Training nach seinem gerade verheilten Muskelfaserriss erneut eine Oberschenkelblessur zu. „Es scheint dieses Mal nur eine Verhärtung zu sein. Es gibt jedenfalls Hoffnung, dass er zum Kader gehören wird“, sagt Teammanager Zlatko Feric. Nils Torbrügge, der am bei der Partie in Magdeburg gar nicht eingesetzt wurde, wird zu Wochenbeginn versuchen, das Trainingsprogramm zu absolvieren. Der 25-Jährige laboriert an einer Bauchmuskelverletzung, da er einen Schlag auf den Beckenkamm erhalten hat. Angeschlagen sind außerdem Linksaußen Jens Bechtloff (die Achillessehne bereitet nach wie vor Probleme) und Rückraumspieler Marko Bagaric. Beide kamen zwar in Magdeburg zum Einsatz, waren aber nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. „Ich hoffe natürlich, dass alle angeschlagenen Spieler am Donnerstagabend auf die Zähne beißen und spielen. Jeder einzelne weiß um die Wichtigkeit des Spiels und möchte selbstverständlich dabei sein“, sagt Trainer Aaron Ziercke.

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