Im Rückraum gefordert: Julian Hodde und die Hüllhorster wollen den Schwung des Sieges nach Harsewinkel mitnehmen. Foto: Pollex - © Stefan Pollex
Im Rückraum gefordert: Julian Hodde und die Hüllhorster wollen den Schwung des Sieges nach Harsewinkel mitnehmen. Foto: Pollex | © Stefan Pollex

Hüllhorst HSG Hüllhorst setzt auf weitere Trotzreaktion

Handball-Verbandsliga: HSG Hüllhorst gastiert bei der TSG Harsewinkel, die mit ganz vielen jungen Spielern ein spannendes Projekt durchzieht

Für Handball-Verbandsligist HSG Hüllhorst geht die Serie heute Abend mit einem Auswärtsspiel bei der TSG Harsewinkel weiter – die Partie wird um 20 Uhr angepfiffen. „Der Sieg gegen de HSG Porta hat unglaublich gut getan, das war extrem wichtig für das Selbstvertrauen“, sagt Trainer Lars Halstenberg rückblickend. In Harsewinkel wartet eine sehr schwere Aufgabe auf die Hüllhorster. „Harsewinkel steht für ein extrem spannendes Projekt, weil die Mannschaft mit sehr vielen jungen Spielern besetzt ist, die von einigen erfahrenen Akteuren geführt wird“, weiß Halstenberg. Weil die TSG so viele Talente in ihren Reihen hat, spielt das Team fast immer Vollgas-Handball mit einem enormen Tempo. „Da müssen wir uns auf einiges gefasst machen. Ganz wichtig wird es sein, eine sehr aggressive Deckung auf die Platte zu bekommen, um Harsewinkel den Schwung zu nehmen“, sagt der Hüllhorster Trainer, der dadurch Ballverluste provozieren möchte. Auf der andren Seite wird das Aufgebot der HSG Hüllhorst wahrscheinlich von einer robusten 6:0-Deckung vor Torwart-Routinier Johnny Dähne erwartet, der immer noch Spiele im Alleingang entscheiden kann. Doch die TSG hat in einigen Spielen schon eine sehr offensive 3:3-Defensivformation aufgeboten, u den Gegner sehr früh zu attackieren, um möglichst schnell zu Ballgewinnen zu gelangen. Apropos Hüllhorster Rückraum: da Niklas Röthemeier und wahrscheinlich auch Mario Struck (er hat zwar am Dienstag wieder das Training aufgenommen, weist aber einen großen Rückstand auf) sowie Linkshänder Lucas Heidenreich (die erste Diagnose lautet Sehnenriss in der Schulter, was auf eine lange Pause schließen lässt) nicht zur Verfügung stehen, wird das HSG-Trio Julian Hodde, Marcel Kleffmann und Jonas Bartsch versuchen, unter anderem einige Treffer aus der Distanz zu erzielen. Wer aus der zweiten Mannschaft mit nach Harsewinkel fährt, soll kurzfristig entschieden werden. Der gegen die HSG Porta zum Aufgebot zählende Lutz Klasen soll am Wochenende wieder in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen. „Das wird garantiert keine leichte Aufgabe. Aber wir haben uns ganz fest vorgenommen, den Personalsorgen ein weiteres Mal mit großem Kampfgeist zu trotzen“, sagt Lars Halstenberg.

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