Weitere Niederlage: Die Baskets Rahden (hier mit Maximiliano Ruggeri) mussten sich in Hamburg geschlagen geben. - © Foto: Andreas Gerth
Weitere Niederlage: Die Baskets Rahden (hier mit Maximiliano Ruggeri) mussten sich in Hamburg geschlagen geben. | © Foto: Andreas Gerth

Rahden In der Abwehr komplett den Faden verloren

Rollstuhl-Basketball-Bundesliga: Die Baskets Rahden verlieren in Hamburg nach einer 38:34-Führung noch deutlich mit 66:83

Bis zum 38:34 war die Welt bei den Baskets 96 Rahden in Ordnung, dann wurde sie vom Gegner aus den Angeln gehoben. Noch deutlich mit 66:83 zogen die Rahdener gestern Nachmittag im Auswärtsspiel bei den Baskets Hamburg den Kürzeren und rutschten dadurch in der 1. Rollstuhl-Basketball-Bundesliga mit nun 2:10 Punkten auf den vorletzten Platz. „So etwas darf uns nicht passieren. Wir haben in der Abwehr komplett den Faden verloren. Da müssen wir uns viel cleverer verhalten“, legte Stephan Rehling nach der fünften Niederlage im sechsten Saisonspiel den Finger in die Wunde. Der Baskets-Präsident war gestern enttäuscht, blickte aber schnell weiter. Am 19. November haben die Rahdener ein Heimspiel gegen den Drittletzten RBB München Iguanas. „Dann muss geliefert werden“, betont Rehling. Die Partie in Hamburg hatte für die Gäste aus Ostwestfalen eigentlich vielversprechend begonnen. In der bsi dahin ausgeglichen Partie lagen die Spieler von Trainer Josef Jaglowskizur Halbzeitpause knapp mit 30:32 hinten, drehten den Spieß dann aber zum 38:34 um und hatten das Momentum auf ihrer Seite. Was danach folgte, war für Rehling kaum zu erklären. „Wir haben in der Defense keinen Zugriff mehr bekommen und ganz schlecht verteidigt. Und mit diesen individuellen Fehlern haben wir dem Gegner in die Karten gespielt“, ärgerte sich Rehling, dessen Team nach dem dritten Viertel mit acht Zählern hinten lag. Im letzten Viertel lief bei Rahden dann rein gar nichts mehr. „83 kassierte Punkte, davon allein 51 in der zweiten Halbzeit, sind viel zu viel“, rechnete Rehling vor und hofft auf Besserung. Denn spätestens ab jetzt müssen die Rahdener liefern.

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