Flugeinlage: Wehes Kreisläufer Andre Ihlenfeld hat sich absetzen können und markiert einen seiner vier Treffer. Er und seine Mitspieler feierten gestern einen furios herausgespielten 29:16-Heimsieg. - © Stefan Pollex
Flugeinlage: Wehes Kreisläufer Andre Ihlenfeld hat sich absetzen können und markiert einen seiner vier Treffer. Er und seine Mitspieler feierten gestern einen furios herausgespielten 29:16-Heimsieg. | © Stefan Pollex

Lübbecke 29:16: Wehe sorgt für einen echten Paukenschlag

Handball-Landesliga: Aufsteiger TuS Gehlenbeck kassiert in der Schlussphase bei der SG Bünde-Dünne eine durchaus vermeidbare 29:31-Niederlage, hält aber wieder sehr gut mit

Sven Rathke

Lübbecke. Zum zweiten Mal in der noch jungen Saison ist Aufsteiger TuS Gehlenbeck auf der Zielgeraden eingebrochen. Obwohl der Neuling der Handball-Landesliga ohne Dimitrij Penner auskommen musste, hielt man bis kurz vor dem Schlusspfiff ein Unentschieden, musste sich dann aber bei der SG Bünde-Dünne geschlagen geben. Der TuS SW Wehe sorgte für einen echten Paukenschlag mit dem 29:16-Heimsieg gegen die SG Handball Detmold. "Das war so sicher nicht zu erwarten, aber der Erfolg war auch in der Höhe verdient", jubelte Wehes Trainer Herbert Maaß. SG Bünde-Dünne - TuS Gehlenbeck 31:29 (12:12) In erster Linie ist es die ungewohnte Härte, die dem TuS in der neuen Spielklasse zu schaffen macht. "Es geht halt ruppig zur Sache. Wir sind noch nicht so weit da mitziehen zu können", sagte Christian Kemenah. "Es ist aber nicht so, dass zwei Punkte unmöglich gewesen wären, wir konnten mithalten", fügte der Gehlenbecker Trainer hinzu. Neben Penner fehlte in der entscheidenden Phase die Abgebrühtheit vor dem gegnerischen Tor, zudem ließ man zwei Siebenmeter und und leistete sich neun technische Fehler. Auch die Deckung stand am Ende nicht mehr so kompakt, was die Gastgeber mit Treffern aus dem Rückraum bestraften. So blieb Gehlenbeck nach dem 29:29-Ausgleich (58.) torlos, während Bünde mit dem 31:29 alles klar machte. TuS Gehlenbeck: Esau, Reinermann; Meistrell (5/4), Hucke, Fischer, von der Ahe (2), Grotefeld (3), J. Penner (7), Hartmann, Schäfer, Hölscher (3), Wittkötter (8), Sontberg (1). TuS SW Wehe - SG Handball Detmold 29:16 (12:3) "Super Abwehr- und super Torwartleistung", konnte Herbert Maaß ein ähnliches Fazit ziehen wie zuvor sein Pendant bei der Frauenmannschaft. Die Gastgeber ließen mit einem 4:0-Start (5.) gleich aufhorchen, leisteten sich dann in der einzigen Schwächephase einige technische Fehler. Zum Ende der ersten Halbzeit konnte man aber wieder einen Gang hochschalten, war in der Abwehr kaum zu überwinden und erhöhte den Vorsprung auf 12:3. "Wir haben uns vorgenommen vernünftig in die zweite Hälfte zu starten. Ein Spiel kann immer kippen", bewahrte Herbert Maaß Vorsicht. Als die Schwarz-Weißen über 14:3 aber bis zur 40. Minute auf 19:6 aufstockten, waren alle Messen gelesen. Der Rest war über die Stationen 22:9 (47.), 25:11 und 28:14 Schaulaufen. TuS SW Wehe: Giese, Hartlage; Sprado, Knost (10/5), Wegner (6), F. Bruhn, Lohmeier (2), D. Thielemann, J. Thielemann (2), Hensel (1), Clemens (3), J. Bruhn (1), A. Ihlenfeld (4).

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