Der Rücken zwickt: Hinter dem Einsatz des Nettelstedters Jan Schröder steht noch ein dickes Fragezeichen. - © Stefan Pollex
Der Rücken zwickt: Hinter dem Einsatz des Nettelstedters Jan Schröder steht noch ein dickes Fragezeichen. | © Stefan Pollex

Lübbecke Die Heimpremiere des Aufsteigers

Rainer Placke

Lübbecke. Sowohl der TuS Nettelstedt II als auch die HSG Hüllhorst sind mit Auftaktsiegen in die Saison der Handball-Verbandsliga gestartet. Aufsteiger TuS Nettelstedt II bestreitet nun am Samstagabend sein erstes Heimspiel gegen den TV Verl, während die HSG Hüllhorst den schweren Gang zur HSG Altenbeken/Buke anzutreten hat. TuS Nettelstedt II – TV Verl. Der neue Nettelstedter Coach Sebastian Redeker freut sich schon auf das erste Heimspiel. „Der Auswärtssieg aus Bergkamen war wichtig und hat gezeigt, dass wir uns in der neuen Umgebung zurechtfinden können. Ich hoffe nun darauf, dass wir diesen Rückenwind mitnehmen können", so Redeker, der auf einen Einsatz von Rückraumspieler Jan Schröder hofft – er war unter der Woche angeschlagen und konnte kaum trainieren. Der TV Verl startete mit einem 30:25-Heimerfolg gegen den Aufsteiger TV Emsdetten II und hatte in Rückraumspieler Thomas Fröbel (13/4 Treffer) sowie dem erst 18-jährigen Schlussmann Jan Greitens die herausragenden Spieler. Redeker erwartet eine ebenso intensive Begegnung wie in Bergkamen. „Verl spielt ungemein diszipliniert und sucht auch immer wieder den Kreisläufer", hat Redeker beim Video-Studium feststellen können. „Wir müssen zunächst einmal eine kompakte Deckung hinstellen und Thomas Fröbel in den Griff bekommen", ergänzt der Nettelstedter Trainer, der insgeheim vom zweiten Sieg im zweiten Spiel träumt.. HSG Altenbeken/Buke – HSG Hüllhorst. Während der Hüllhorster Saisonstart gegen die HSG Spradow gelang, startete Altenbeken/Buke mit einer 28:30-Niederlage in Steinhagen. „Es kommt eine sehr schwere Aufgabe auf uns zu, da Altenbeken/Buke über eine sehr robuste Mannschaft verfügt, die in der vergangenen Saison eine überragende Rückrunde abgeliefert hat", weiß HSG-Trainer Lars Halstenberg. „Nur wenn wir von Beginn an die überragende Deckungsleistung unsrer zweiten Halbzeit gegen Spradow abrufen können, werden wir dort unsere Chancen bekommen", glaubt er. Zudem müsse man im Angriff diszipliniert bis zur Wurfchance bleiben, um nicht in die HSG-Gegenstöße zu laufen – und eher über Bodenpässe versuchen, die gegnerische Deckung auszuhebeln. „Wir müssen außerdem die beiden Halben früh attackieren, die auch aus der Distanz gut treffen können", ergänzt Halstenberg. Der hatte unter der Woche allerdings mit widrigen Trainingsbedingungen zu kämpfen, denn die drei Rückraumspieler Julian Hodde, Marcel Kleffmann und Jonas Bartsch hüteten mit einer Grippe das Bett. „Ich hoffe, sie sind bis Samstagabend einsatzbereit und können uns helfen", sagt der Hüllhorster Trainer, der ohnehin schon auf Mario Struck (private Verpflichtung) verzichten muss.

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