Fiebert am Rand mit: Trainer Aaron Ziercke hofft auf ein Erfolgserlebnis gegen die HSG Wetzlar. - © Foto: Oliver Krato
Fiebert am Rand mit: Trainer Aaron Ziercke hofft auf ein Erfolgserlebnis gegen die HSG Wetzlar. | © Foto: Oliver Krato

Lübbecke An Kleinigkeiten weiter aufrichten

Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke mit Heimspiel gegen die HSG Wetzlar

„Die Mannschaft brennt darauf, etwas Zählbares zu erreichen“. Aaron Ziercke, Trainer des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke, gibt sich vor dem Heimspiel gegen die HSG Wetzlar vorsichtig optimistisch. Die Partie wird heute Abend um 19 Uhr in der Lübbecker Kreissporthalle angepfiffen – im fünften Anlauf möchte der Aufsteiger den oder die ersten Zähler einfahren. „Ein Erfolgserlebnis täte allen gut“, weiß Aaron Ziercke bei einem Blick auf die Tabelle. Im ersten Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen Spitzenreiter TSV Hannover-Burgdorf habe man zu viele Chancen liegen gelassen, um „Hannover noch mehr unter Druck zu setzen“. Doch der Lübbecker Trainer hatte auch viele erfreuliche Dinge gesehen – und „an diesen Kleinigkeiten wollen wir uns aufrichten, diesen Trend gilt es fortzusetzen“. Mit den Kleinigkeiten meint Ziercke die starken Leistungen von Torhüter Joel Birlehm („Er hat gezeigt, dass er schon eine gute Alternative zu Peter Tatai ist“), Kreisläufer Moritz Schade („Er hat seine Sache sowohl vorne als auch hinten sehr gut gemacht“) sowie Rückraumspieler Marko Bagaric („Er hat gezeigt, dass er von hinten treffen kann“). Ziercke hofft außerdem auf eine konzentrierte und disziplinierte Angriffsleistung sowie eine bessere Chancenverwertung gegen den Vorjahressechsten. Die HSG Wetzlar kam bisher gleich zweimal (gegen GWD Minden und zuletzt den TV Hüttenberg) daheim nicht über zwei Unentschieden hinaus, doch danach möchte Ziercke den Gast nicht bewertet wissen. „Wetzlar schafft es in jedem Jahr, trotz der Abgänge von Leistungsträgern eine gute Mannschaft hinzustellen. Immerhin haben sie zum Auftakt deutlich in Gummersbach gewonnen. Zwar gilt es augenblicklich den Abgang von Rückraumspieler Philipp Weber sowie den verletzungsbedingten Ausfall von Abwehrchef Evars Klesniks zu kompensieren, doch das machen sie gut“, hat Ziercke großen Respekt vor dem Gast, der in Mittelmann Philipp Mirkulovski und Kreisläufer Jannik Kohlbacher eine tolle Achse vorzuweisen hat. „Da wird einiges auf unsere Deckung zukommen. Doch gegen Hannover war das auch der Fall, und da haben wir sehr gut dagegengehalten“, erinnert der Lübbecker Trainer an die ordentliche Defensivleistung seiner Mannschaft. Die personelle Situation beim TuS N-Lübbecke stellt sich unverändert dar. Kenji Hövels fällt aus, während Linkshänder Jo Gerri Genz nach seiner Bänderdehnung am Fußgelenk Fortschritte macht. Einzig Nils Torbrügge konnte zu Wochenbeginn nicht trainieren. Der Kapitän hatte am Sonntag einen Schlag abbekommen und sich den Bauchmuskel gezerrt. Die medizinische Abteilung arbeitet daran, den Innenblocker einsatzbereit zu bekommen.

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