Ziemlich angefressen: HSG Hüllhorsts Trainer Christian Wiechert kassierte mit seiner Mannschaft zum Auftakt eine deutliche Niederlage. - © Stefan Pollex
Ziemlich angefressen: HSG Hüllhorsts Trainer Christian Wiechert kassierte mit seiner Mannschaft zum Auftakt eine deutliche Niederlage. | © Stefan Pollex

Arnsberg HSG Hüllhorst kassiert in Arnsberg eine deutliche 13:23-Niederlage

Frauenhandball-Oberliga: Aufsteiger spürt sofort die dünne Luft in der neuen Spielklasse

Sven Rathke

Arnsberg. Die Handballfrauen der HSG Hüllhorst haben im ersten Saisonspiel die dünnere Luft in der Oberliga zu spüren bekommen. Zwar konnte der Aufsteiger beim TV Arnsberg phasenweise überzeugen, leistete sich aber zu viele Aussetzer und ging jeweils zum Ende der Halbzeit unter. "Fehler werden hier konsequent bestraft. Das dürfte allen klar geworden sein", sagte Trainer Christian Wiechert nach der 13:23 (5:12)-Niederlage. Bevor die Gäste ihre Anfangsnervosität ablegen konnten, lagen sie bereits mit 0:3 hinten. Christian Wiechert sah sich daraufhin bereits in der 5. Minute zu einer Auszeit gezwungen. Ohne Susann Grüning (Urlaub) angetreten, konnte sich die HSG anschließend stabilisieren und stand in der Abwehr sicher. Nicht zuletzt dank Nina Kuhlmann, die vier der ersten fünf Hüllhorster Treffer erzielte kämpfte man sich auf 3:5 (16.) und 5:7 (21.) heran. Den guten Lauf konnten die Gäste allerdings nicht in die Pause retten. In der Schlussphase von Halbzeit eins häuften sich die Ballverluste und Arnsberg setzte sich mit einem 5:0-Lauf auf sieben Tore ab. Mit Beginn des zweiten Abschnitts brachte Wiechert Hanna Rahmöller im Angriff auf die Mittelposition. Gina Redeker und Janine Hülsmeier verkürzten auf 7:12, nach dem 7:14 (37.) brachten erneut Hülsmeier, Leonie Mohr, Kuhlmann und Redeker die Gäste auf 11:14 (44.) heran. "In der Phase waren wir unheimlich griffig und haben eine Schippe drauf gelegt", schilderte Christian Wiechert. Danach ließ Hüllhorst jedoch durch einen ausgelassenen Gegenstoß die Chance liegen weiter aufzuholen, der nächste Angriff endete mit einem technischen Fehler. Arnsberg antwortete mit dem 11:16 und ließ nach dem 13:17 (Kuhlmann/48.) keinen Gegentreffer mehr zu. "Wir haben den Gegner mit unseren Fehlern zurück in die Spur gebracht", ärgerte sich Wiechert anschließend. Bis dahin hatte man die gefürchteten Konter der Gastgeberinnen unterbinden können, wurde in den letzten zehn Minuten aber überlaufen. "Der Gegner war keine zehn Tore besser, aber insgesamt hatten wir 25 Fehlwürfe und 13 technische Fehler", sagte Christian Wiechert nach einem Blick in die Statistik. "So kann man kein Spiel gewinnen." Weiter geht es für die HSG am Samstag gegen Everswinkel. HSG Hüllhorst: Poggemöller, Meyer; Kuhlmann (6/1), Schröder, Redeker (2/2), Lehmann (1), Rahmöller, Zelle, Mohr (1), Böhne, Hülsmeier (2), Albsmeier, Grannemann (1), Halstenberg.

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