Hamburg/Bad Oeynhausen Yannik Schöbel vom FCO ist Mitglied im exklusiven DFB-Club 100

Er ist Gewinner des DFB-Ehrenamtspreises

Egon Bieber

Hamburg/Bad Oeynhausen. "Berlin ist eine Reise wert" lautet ein schon ewig währender Slogan. Für Yannik Schöbel vom FC Bad Oeynhausen war diesmal Hamburg eine Reise wert. Der 27-Jährige ist Mitglied im exklusiven DFB-Club 100 und genoss in der Hansestadt eine Reihe von Annehmlichkeiten. "Das war ein total geiles Wochenende", sagt Yannik Schöbel. Er ist Gewinner beim DFB-Ehrenamtspreis, wurde dafür bereits im April im Stadion an der Mindener Straße vom Landesbeauftragten für das Ehrenamt beim FLVW, Ulrich Jeromin, in einem feierlichen Rahmen geehrt, durfte dann im Oktober ein Dankeschön-Wochenende in Rostock erleben und nun ein hoch interessantes Wochenende inklusive Besuch des Länderspiels zwischen Deutschland und Tschechien im Volkspark-Stadion. Die Feierstunde für alle Mitglieder im "Club 100" wurde im Curio-Haus in Hamburg im Beisein von DFB-Präsident Reinhard Grindel vorgenommen. Jeder Preisträger durfte nach Hamburg eine Begleitperson mitnehmen, Yannik ließ seinen Bruder Stefan Schöbel in diesen Genuss kommen. In die Hansestadt ging es am Samstag von Hannover mit dem ICE und am Sonntagmorgen wieder per Bahn zurück. "In einem Hotel wurden wir vom DFB empfangen, danach wurden alle Preisträger mit Präsenten eingedeckt, unter anderem einem Deutschland-Schal für das Länderspiel, und später ging es per Shutle-Bus ins Curio-Haus zur offiziellen Feierstunde mit etwa 300 Leuten. Dort traf man auch auf Prominente wie die ehemaligen Nationalspieler Horst Hrubesch, Nadine Kessler vom VfL Wolfsburg, sowie die Schiedstrichter Herbert Fandel und Knut Kircher", erzählt Yannik Schöbel. "Das war schon echt cool und interessant. Auch die Ehrungen mit der Fair Play Medaille", erzählt der 27-Jährige. In der Kategorie 'Amateur' wurde der 10-Jährige Janne ausgezeichnet. Er war bei einem Turnier zum besten Spieler gewählt worden. Er selber fand einen Spieler eines Teams, das nur verloren hatte, aber klasse und überreichte Mohammed (ein Flüchtling) "seinen" Pokal. Hier wird wieder die integrative Kraft des Sports deutlich. Nach einem leckeren Essen ging es dann zum Stadion. "Das war aber eine Art Horrortrip, denn wir haben eineinhalb Stunden gebraucht. In Hamburg herrschte Verkehrschaos", sagt Yannik Schöbel. Um 20.20 Uhr kamen sie auf einem Parkplatz am Stadion an, um 20.45 Uhr war Anpfiff. Aber alle waren rechtzeitig auf ihren Plätzen und genossen das Länderspiel. "Das war zum Glück das bessere Spiel", sagt Yannik Schöbel, dessen persönliches Highlight Fotos mit dem Weltpokal waren. "Den durfte man nicht berühren. Egal. Es war ein super schönes und interessantes Wochenende. Ich kann jedem nur empfehlen, sich im Ehrenamt zu engagieren, um dann vielleicht auch so etwas Tolles zu erleben", sagt Yannik Schöbel.

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