Neu im Team: Maren Hoschet (v.l.), Steffi Wienhusen, Isa Schabus, Lena Bleibaum, Kyra Richter, Malin Börger und Julia Schmidt. Foto: Patrick Herrmann - © Patrick>Herrmann
Neu im Team: Maren Hoschet (v.l.), Steffi Wienhusen, Isa Schabus, Lena Bleibaum, Kyra Richter, Malin Börger und Julia Schmidt. Foto: Patrick Herrmann | © Patrick>Herrmann

Handball Bergzicken stellen sich in Handball-Oberliga neu auf

Die Damen des TSV Oerlinghausen peilen mit sieben Zugänge den Klassenerhalt an

Patrick Herrmann

Oerlinghausen. Die erste Damenmannschaft des TSV Oerlinghausen steht vor einer Übergangssaison in der Handball-Oberliga. Sieben Spielerinnen der vergangenen Spielzeit mussten ersetzt werden, darunter Leistungsträgerinnen wie Birte Gartemann und das Torhütergespann aus Maria Guse und Lena Rosenbusch. Den Umbruch sollen nun sieben neue Spielerinnen mittragen, darunter vier aus der eigenen Jugend. Kyra Richter aus der Zweitvertretung der Bergzicken und Isa Schabus vom letztjährigen Abstiegskonkurrenten TuS Jöllenbeck sollen der Mannschaft im Tor die nötige Stabilität verleihen. Über die linke Außenbahn kommt nun Malin Börger aus der Jugend. »Manchmal können wir auch auswärts« Franziska Kehne wird am Kreis von Julia Schmidt ersetzt, ebenfalls ein Oerlinghauser Eigengewächs. Dazu stoßen noch die Youngsters Lena Bleibaum für die rechte Seite und Maren Hoschek. Die Allrounderin im Rückraum konnte sich schon in der vergangenen Saison bei einigen Einsätzen empfehlen. Komplettiert wird das Septett von Linkshänderin Steffi Wienhusen, die ihre Stärken auf der Halbposition hat. Sie kommt vom VfL Schlangen in die Bergstadt. Die Schlüsselposition der Saison wird die Mitte werden, erklärt Trainer Frank Dreier. Man müsse schauen, wie Tabea Heitkamp und Maren Hoschet dort Birte Gartemann ersetzen können. Das klar definierte Ziel lautet auch diese Saison Klassenerhalt. „Es wird wieder so sein wie in den letzten Jahren“, prognostiziert Dreier. „Die ersten Sechs setzen sich ab, dahinter beginnt der Abstiegskampf.“ Um dem so schnell wie möglich zu entkommen, muss der TSV schnellstmöglich punkten und die Auswärtsschwäche der vergangenen Saison ablegen. Das Team sei auf einem guten Weg. „Wir sind aber noch dabei, uns zu finden.“ Eine runderneuerte Mannschaft spiele sich nicht in wenigen Tagen ein, sagt der Trainer. Wie es läuft, zeigten die Bergzicken schon bei einem Vorbereitungsturnier in Hüllhorst. In allen Spielen konnte gepunktet werden, nur das Finale ging knapp an Drittliga-Absteiger HSV Minden-Nord. Auf der offiziellen Facebook-Seite des Teams heißt es: „Mit dem zweiten Platz können wir aber durchaus zufrieden sein. Manchmal können wir auch auswärts.“ Die Testspiele machen jedenfalls Mut. Gegen Herford und Ligakonkurrent Bad Salzuflen konnten Siege eingefahren werden. Die neue Saison beginnt für die Bergzicken am kommenden Samstag in Bergkamen. Bisher gab es dort nie viel zu holen. Das soll in dieser Saison anders werden, hofft Dreier. Das erste Heimspiel wird am Samstag, 16. August, in der Halle am Niklas-Luhmann-Gymnasium um 18 Uhr angepfiffen. Dann ist der Königsborner SV zu Gast. In der Liga sieht Frank Dreier die Drittliga-Absteigerinnen und Bergzickenbesiegerinnen vom HSV Minden-Nord unter Trainer Dirk Kämper als Favorit. Auch Ibbenbüren und Dortmund hat er auf dem Zettel, wenn es um die Spitzenplätze geht. Die Bergzicken konzentrieren sich indes auf den Klassenerhalt.

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