Aufreibender Kampf: Franziska Kehne vom TSV Oerlinghausen wühlt sich durch die Ibbenbürener Defensive. Foto: Patrick Herrmann - © Patrick Herrmann
Aufreibender Kampf: Franziska Kehne vom TSV Oerlinghausen wühlt sich durch die Ibbenbürener Defensive. Foto: Patrick Herrmann | © Patrick Herrmann

Oerlinghausen Handballerinnen des TSV Oerlinghausen unterliegen Ibbenbüren knapp

Handball-Oberliga: Aufholjagd bei 35:37-Niederlage geblockt

Patrick Herrmann

Oerlinghausen. Die Sensation blieb aus. Die heimstarken Oberliga-Handballerinnen des TSV Oerlinghausen verpassten es knapp, einen weiteren favorisierten Gast in der eigenen Halle aus dem Weg zu räumen. Die Bergzicken leisteten der Ibbenbürener SpVg bei der 33:35 (16:21)-Niederlage jedoch lange Zeit Widerstand. Nach einem 16:21-Pausenrückstand kämpften sich die abstiegsgefährdeten TSV-Damen von Trainer Frank Dreier bis auf ein Tor an den Tabellenzweiten heran (59.). Die Überraschung war greifbar nah, doch der Bergzicken-Defensive gelang kein Ballgewinn mehr. Ibbenbüren spielte die Schlusssekunden überlegt herunter. „In der ersten Halbzeit haben wir zu viele Tore über die Mitte zugelassen. Wir sind auf einfache Tricks des Gegners hereingefallen", so Dreier. Hinzu gesellten sich personelle Nöte bei körperbetontem Ibbenbürener Spiel. Tabea Heitkamp fiel in der kompletten zweiten Halbzeit angeschlagen aus. Die engagiert aufspielende A-Jugendliche Maren Hoschek sprang ein, blieb jedoch ohne Torerfolg für die Bergzicken. In der kommenden Woche spielt der TSV erneut zu Hause. Gegen den TV Verl möchte Trainer Frank Dreier Oerlinghausen „wieder zur Festung aufbauen". TSV Oerlinghausen: Rosenbusch, Guse – Stark (3 Tore), Kehne (1), K. Heiderstädt (6), Gartemann (14), Schenkemeyer, Hoschek, Teuber (2), Hess (4), Heitkamp, I. E. Heiderstädt, Klemme (5).

realisiert durch evolver group