Präsentieren sich gut gelaunt: Schirmherr Günter Kohaupt ehrt die Siegerinnen der Damen B-Doppel-Konkurrenz (v.l.) Barbara Siekmann und Karin Lange (Bad Driburg/Baunatal), Siegerinnen Celine Dierkes und Linda Müller (Daseburg) und die Drittplatzierten Johanna Thöne und Aariany Saray Rey Mesta sowie Johanna Engel und Carina Müller (Ehringen/Daseburg). Fotos: Inge Stegnjajic - © Inge Stegnjajic
Präsentieren sich gut gelaunt: Schirmherr Günter Kohaupt ehrt die Siegerinnen der Damen B-Doppel-Konkurrenz (v.l.) Barbara Siekmann und Karin Lange (Bad Driburg/Baunatal), Siegerinnen Celine Dierkes und Linda Müller (Daseburg) und die Drittplatzierten Johanna Thöne und Aariany Saray Rey Mesta sowie Johanna Engel und Carina Müller (Ehringen/Daseburg). Fotos: Inge Stegnjajic | © Inge Stegnjajic

Warburg Linda Müller und Michael Koch trumpfen groß auf

Tischtennis: 138 Teilnehmer sind am zweiten Tag beim Desenberg-Turnier des TTV Daseburg dabei. 47 Teilnehmer starten in der Herren D-Klasse. Lukas Richling gewinnt das Turnier der Herren B und Rainer Dierkes vom TTV Daseburg ist Bester der Herren D

Inge Stegnjajic

Warburg. Zum 52. Mal wurde das Desenberg-Turnier traditionell am Wochenende nach Neujahr ausgetragen und viele Stammgäste waren wieder dabei. Während am ersten Turniertag 130 Aktive in zehn Klassen antraten, spielten am zweiten Tag 138 Teilnehmer wiederum in zehn Klassen um den Sieg. "Wir sind leider nicht an die Zahlen vom vergangenen Jahr herangekommen. Da hatten wir 281 Teilnehmer", äußerte sich Jan Ewe von der Turnierleitung des TTV Daseburg enttäuscht. Viele Tischtennisspieler und Spielerinnen aus dem Kreis verfolgten als Zuschauer die Spiele mit Begeisterung von der Tribüne. Günter Kohaupt, Rechtsanwalt und Notar aus Warburg, war vor Ort und schaute sich interessiert die Spiele an und ehrte die Sieger. Er war viele Jahre Vorsitzender des Kreissportbundes und Vorsitzender der Kreisfachschaft Tennis und wollte nun als Schirmherr des Desenberg-Turniers den TTV Daseburg als ausrichtenden Verein unterstützen. DAMEN B Acht Spielerinnen kämpften um den Titel. Wie schon oft trafen im Finale die beiden Daseburgerinnen Linda Müller und Celine Dierkes aufeinander. Während der erste Satz umkämpft war und 13:11 endete, gingen die weiteren Sätze glatt an Linda Müller. "Im Finale war Linda mit ihrem schnellen Topspin und gutem Block klar die bessere Spielerin", lobte Jannik Kriwet, der das Finale als Schiedsrichter geleitet hatte. Im Doppel setzten sich erwartungsgemäß die beiden Einzel-Finalistinnen mit einem glatten Sieg gegen Barbara Siekmann und Karin Lange (TuS Bad Driburg/GSV Baunatal) durch. HERREN B In sechs Gruppen wurde um ein Weiterkommen gespielt. Der Höxteraner Lukas Richling erreichte mit einem Fünfsatzsieg über den Warburger Klaus Schmitz und mit einem glatten 3:0-Sieg über Jannik Kriwet vom FC Bühne das Halbfinale. Sein Gegner war dort Till Hübner vom SV Bergheim. Der 18-Jährige hatte sich viel vorgenommen, aber zum Schluss musste er sich, wie so oft, gegen den Höxteraner im fünften Satz geschlagen geben. "Gegen Lukas ist es immer schwer. Mir fehlte ein Quäntchen Glück und ein guter Coach zur Seite", merkte Hübner an. Michael Koch vom Landesligisten SV Menne hatte einen super Lauf. Im Viertelfinale besiegte er Peter Freda aus Altena, der früher auch schon Oberliga gespielt hat, und setzte sich im Halbfinale gegen seinen Mannschaftskollegen Christian Richau durch. Im spannenden Finale besiegte Michael Koch Lukas Richling mit 3:1. "Ich kam mit seinen Bällen gut klar und konnte mein Spiel machen", äußerte sich Koch erleichtert. Im Doppel sicherte sich Michael Koch mit Till Hübner den Turniersieg mit einem 3:1-Erfolg über Freda/Kölchens. Den dritten Platz hatten sich Pascal Kriwet und Christian Richau vom SV Menne erspielt. HERREN D Mit 47 Teilnehmern war die Klasse bis 1450 TTR-Punkte gut besetzt. In zwölf Gruppen wurde im Einzel um ein Weiterkommen gekämpft. Rainer Dierkes vom TTV Daseburg zeigte eine super Leistung und holte sich mit fünf Siegen Gold. Im Finale besiegte der Daseburger Michael Evers vom VfB Körbecke in fünf Sätzen. Zuvor hatte Rainer Dierkes mit seinem Vereinskameraden Hubertus Kriwet das Doppelfinale gespielt und in fünf umkämpften Sätzen verloren. "Jetzt bin ich geschafft, denn ich habe neun Spiele gemacht und davon ging es viermal über die volle Distanz", merkte Rainer Kriwet an. Ins Doppelfinale hatten sich zwei junge Akteure gespielt. Der 18-jährige Vördener Leon Wolf harmonierte super mit dem elfjährigen Paul Burkart vom TuS Holzen. Im fünften Satz besiegten sie das Daseburger Duo Rainer Dierkes und Hubertus Kriwet. "Im Einzel lief es nicht so gut, und deshalb habe ich mich voll auf das Doppel konzentriert, und das hat funktioniert", freute sich Leon Wolf über den Sieg. SENIOREN/INNEN 40 Die Spiele in dieser Klasse nutzte Michael Koch vom SV Menne am Morgen des zweiten Turniertages zum Einspielen, denn er gewann ohne Satzverlust diese Klasse. Im Finale besiegte er Markus Diederich vom Bischlebener SV. Claudia Schäfer und Heike Meyer von der DJK Brakel nutzen das Turnier um Spielpraxis zu sammeln. Sie schieden vorzeitig aus, waren aber nicht unzufrieden mit ihren Leistungen. "Wir haben ein Doppel gewonnen und ich habe gegen Robert Struck aus Schloß Neuhaus gewonnen", freute sich Claudia Schäfers. Michael Koch erreichte mit Robert Struck das Doppel-Finale, das aber 2:3 gegen Markus Diederich/Peter Freda (Bischleben/Altena) verloren ging. "Das war ärgerlich, denn wir haben schon 9:5 im Entscheidungssatz geführt", äußerte sich Koch enttäuscht. SENIOREN 60 Das Doppelfinale erreichten Josef Seewald und Heinz Mersch (Menne/Elsen) mit einem Fünfsatzsieg über das hessische Duo Meier/Eiling. Heinz Degner (TuS Bad Driburg) und Werner Bandel (DJK Brakel), die im Doppel gut eingespielt sind, hatten im Halbfinale Bernhard Redeker und Bernhard Lüer (Daseburg/Menne) 3:0 besiegt. Im Finale dominierten Degner/Bandel und siegten glatt. "Wir hatten keine Chance, denn die Beiden sind einfach besser", lobte Josef Seewald. Das anschließende Einzelfinale verlief spannend. Heinz Degner setzte sich in fünf Sätzen gegen Jörn Meier vom FSK Lohfelden durch. "Das war sehr schwierig, denn man musste sehr vorsichtig an seine extrem geschnittenen Bälle gehen", betonte der Driburger.

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