Schneller Nachwuchs: Den Kinderlauf rund um das Kolping-Berufsbildungswerk gewann ganz souverän Felix Keck (Mitte) vor seinem Fußballmannschaftskollegen Steffen Thielemeier (r.). - © Uwe Müller
Schneller Nachwuchs: Den Kinderlauf rund um das Kolping-Berufsbildungswerk gewann ganz souverän Felix Keck (Mitte) vor seinem Fußballmannschaftskollegen Steffen Thielemeier (r.). | © Uwe Müller

Brakel Carsten Siepler siegt mit großem Vorsprung

Leichtathletik: Der 18. Kolping-Mailauf in Brakel wird erneut gut angenommen. Über 130 Läuferinnen und Läufer sind am Start. Felix Keck gewinnt den Kinderlauf und Paul Maksuti den Hauptlauf

Uwe Müller

Brakel. Drei verschiedene Strecken wurden beim Kolping-Mailauf angeboten. Und obwohl jedes Mal der Sieger einen großen Vorsprung hatte, hatte der Lauf, der von Non Stop Ultra Brakel und dem Kolping-Berufsbildungswerk organisiert wird, etwas Besonderes. "Es ist ein anderer Lauf, er ist sehr familiär und soll in erster Linie Spaß machen und viele zum Mitmachen animieren", bringt es Adalbert Grüner auf den Punkt. Zu Beginn wetzten die Kleinsten einmal um das Berufsbildungszentrum. Die gut 800 Meter gewann der achtjährige Felix Keck mit großem Vorsprung vor dem siebenjährigen Steffen Thielemeier. Beide spielen Fußball in der F-Jugend der Spvg. Brakel. "Mit dem Lauftraining bin ich erst angefangen, aber ich spiele im Mittelfeld und Steffen ist im Tor", erklärt der Sieger ganz keck. »Ich konnte von Anfang an meinen Vorsprung gut halten« Auch auf der Kurzstrecke über 4,8 Kilometer gab es einen deutlichen Gewinner. Carsten Siepler, der für den TV Jahn Bad Driburg startet, kam nach 17,52 Minuten ins Ziel - er gewann zum ersten Mal in Brakel. "Ich konnte von Anfang an meinen Vorsprung gut halten, aber ich bin ja auch etwas älter", sagt der 16-jährige Siepler im Hinblick auf seine ärgsten Konkurrenten. Um Platz zwei kämpften auf den letzten Metern die 13-jährige Klara Kuhaupt und der elfjährige Maximilian Helpenstein. Die Warburgerin hatte knapp die Nase vorne und gewann (19,43 Min.) nur hauchdünn vor dem jungen Brakeler. "Es war schwierig an ihr vorbeizukommen", war Maximilian Helpenstein auch mit Rang drei zufrieden. 13 Sekunden später kam Mia Kuhaupt (11), die jüngere Schwester der Zweitplatzierten, als Vierte ins Ziel. Die schnellsten Männer waren Björn Sander (M30, 20,48 Min.), Dirk Mundhenk (KBWW, M40, 21,18 Min.) und Christoph Hecker (NSU Brakel, M35, 21,24 Min.). Viel Applaus bekamen auch die beiden über 80-jährigen Wilhelm Wehrmann (30,33 Min.) und Edgar Bettermann vom Post-SV Holzminden (37,09 Min.), die sogar noch einige hinter sich lassen konnten. Insgesamt gingen 73 Starter über die 4,8 Kilometer ins Rennen. Über die 9,2 Kilometer-Strecke waren es 47. Und der Schnellste kam aus Delbrück: Paul Maksuti (M35) siegte mit schnellen 32,53 Minuten. "Das war schon eine starke Leistung von ihm, aber an den Streckenrekord kam er doch nicht dran", meinte Grüner. Den hält seit 2004 Michael Amstutz, der dieses Mal auch Schirmherr der Veranstaltung war, mit 31,31 Minuten. Auf Platz zwei kam Matthias Berkemeier von den LF Lüchtringen (U20, 34,02 Min.) ins Ziel und mit großem Abstand folgte Sebastian Hoblitz vom TuS Hembsen (M35, 35,46 Min.) auf dem dritten Rang. Flott unterwegs war auch Michael Amstutz von Non-Stop-Ultra Brakel, der als M50er in guten 37,02 Minuten Vierter wurde und so manchen Altersklassensieger hinter sich ließ. Nummer eins der M45 wurde Andreas Wiegran vom TV Jahn Bad Driburg (38,17 Min.), die M55 gewann Josef Müller vom TuS Hembsen (38,48 Min.) und die M60 Ulrich Radtke (RunArtist, 39,36 Min.). Holger Rohlfing vom Post-SV Holzminden war Schnellster der M40 (42,08 Min.). Die schnellsten Frauen kamen von Non Stop Ultra Brakel: Simone Siepler (W45) war in 42,02 Minuten nicht zu schlagen. Auf Platz zwei folgte Elisabeth Derksen (W40, 42,56 Min.) und Dritte wurde Bernadette Beine (W55, 44,24 Min.). Klaus Menne, Vorsitzender von Non Stop Ultra, nahm die Siegerehrung vor und war ebenso zufrieden wie seine Vereinskollegen mit dem Verlauf der Veranstaltung.

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