Sind diesmal mit von der Partie: Linda Creemers-Van der Leur (l.) und Elena Waggermayer (r.). - © Foto: Tilly
Sind diesmal mit von der Partie: Linda Creemers-Van der Leur (l.) und Elena Waggermayer (r.). | © Foto: Tilly

Bad Driburg TuS Bad Driburg muss in den Play Offs vorlegen

Tischtennis: Auf Augenhöhe mit dem TV Busenbach ringt der TuS Bad Driburg um den Einzug ins Halbfinale. Der Startschuss fällt heute Abend um 18.30 Uhr in der Grundschul-Sporthalle

Bad Driburg (wt). Der TuS Bad Driburg läutet mit dem ersten Play-off-Viertelfinalspiel gegen den TV Busenberg den Auftakt für die heiße Phase im Titelrennen der DamenBundesliga ein. In dem weiteren Viertelfinale tritt der SV DJK Kolbermoor beim Aufsteiger TTK Anröchte an. Auf die beiden Gewinner warten im Halbfinale die Hauptrundensieger TTG Bingen/Münster-Sarmsheim und der Titelverteidiger TTC Berlin Eastside. Nach dem personellen Engpass im letzten Hauptrundenspiel in Berlin, stehen neben den drei gesetzten Nina Mittelham, Sarah de Nutte und Sophia Klee diesmal noch mit Elena Waggermayer und Linda Creemers-Van de Leur zwei starke Akteurinnen aus dem Stand-By-Bereich zur Verfügung. Diese Fünf werden auch Sonntag zum Rückspiel in Busenbach die Reise antreten. "Für die nächste Saison", so Manager Franz-Josef Lingens, "konnte ich Yan Su nochmals als Ersatzspielerin gewinnen." Die ehemalige chinesische Nationalspielerin und langjährige Spitzenspielerin in den Bundesligen von Frankreich und Deutschland wollte eigentlich nicht mehr im aktiven Tischtennis antreten. "Total offen und hoch emotional bis zum Ende", bezeichnet Lingens das heutige Play-off-Spiel in der heimischen Grundschulhalle. Die Erfolgsrechnung des Pokalfinalisten ist für Lingens völlig auf das Bad Driburger Spitzenduo Nina Mittelham und Sarah De Nutte ausgerichtet: "Wir hoffen, dass wir unseren Heimvorteil zum Sieg nutzen und im Rückspiel am Sonntag ein 5:5 holen, aber klar ist, dass wir oben gefordert sein werden. Unten können wir diese Play-offs nicht gewinnen, deswegen müssen wir unsere Punkte oben holen." Unsicher ist er sich aber bei seiner stärksten Spielerin Nina Mittelham mit einer positiven Bilanz von 14:8 in zwölf Einsätzen. "Wenn es in den Spielen gegen Jessica Göbel emotional wird, ist es für Nina in der Vergangenheit oft schwer gewesen, dagegen zu halten und ihr bestes Tischtennis zu zeigen", meinte er dazu, obwohl die Busenbacher Nummer Zwei statistisch gesehen nur mit einer negativen Bilanz von 5:16 in ihren elf Einsätzen aufwarten kann. Driburg spielte in der Meisterschaft gegen die Schwaben zuhause 5:5-Unentschieden und verlor auswärts mit 3:6. Beim TV Busenbach steht neben der Ex-Driburgerin Göbel mit Tanja Krämer (16:8 in zwölf Einsätzen) eine weitere ehemalige Nationalspielerin an der Platte.

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