Guter Start: Tim Holtbrügge ging am Ende etwas die Luft aus. - © Foto: LF Lüchtringen
Guter Start: Tim Holtbrügge ging am Ende etwas die Luft aus. | © Foto: LF Lüchtringen

Ohrdruf Jürgen Scherg läuft auf Platz drei

Leichtathletik: Bei den Deutschen Crossmeisterschaften in Thüringen überzeugen auch Lina Bömelburg sowie die Brüder Tim und Jan Holtbrügge von den LF Lüchtringen

Ohrdruf (nw). Bei den Deutschen Crossmeisterschaften in Thüringen zeigte ein Quartett aus dem Kreis Höxter gute Leistungen. Allen voran Jürgen Scherg von der Non Stop Ultra Brakel - er wurde Dritter in der Altersklasse M55. Auch die Brüder Jan und Tim Holtbrügge sowie Lina Bömelburg von den Leichtathletikfreunden Lüchtringen überzeugten in Ohrdruf. Scherg bot eine Glanzleistung im Lauf über 6,4 Kilometer am Ohrdrufer Crossgelände am Goldberg. Nach seinem sechsten Platz vor zwei Jahren in Herten in der Klasse M50, ging er in seinem ersten Jahr der Klasse M55 beherzt mit der Spitzengruppe mit. Auf dem 1,2 Kilometer langen und schweren Rasenrundkurs bildete sich schnell ein Trio an der Spitze. Stephan Bayer aus Thüringen sicherte sich mit acht Sekunden Vorsprung den Titel vor Hakim Ouahioune aus Hessen. Mit nur drei Sekunden Rückstand wurde Scherg Dritter. Mit 24,35 Minuten freute er sich riesig über die gewonnene Bronzemedaille. "Mit dem Rennen bin ich sehr zufrieden", strahlte der Brakeler im Ziel. Tim Holtbrügge von den Leichtathletikfreunden Lüchtringen startete über 4,1 Kilometer der U18. Unter den rund 50 Teilnehmern erwischte der Lüchtringer einen guten Start und hielt sich lange Zeit unter den besten 20 Crossern auf. Auf dem zweiten Teilstück der Strecke verließen dem ehrgeizigen Athleten etwas die Kräfte. Mit 15,03 Minuten reichte es aber immerhin zu Rang 21 im starken Teilnehmerfeld. "Meine Erkältung hat mir wohl einige Körner gekostet", resümierte der Athlet. Seine Vereinskameradin Lina Bömelburg ging ebenfalls im Lauf über 4,1 Kilometer der U18 gut an. Lange Zeit lief sie ein gleichmäßiges Rennen und behauptete sich wie Tim Holtbrügge unter den besten 20 Athletinnen. Bei einem zu überquerenden Wassergraben rund 1,5 Kilometer vor dem Ziel knickte sie dann um und musste das Tempo herausnehmen. Dennoch kämpfte sich die Athletin tapfer durch und mit Rang 21 in 18,27 Minuten hatte sie sich gegenüber dem Vorjahr in Löningen um 30 Plätze verbessert. Den Abschluss aus Kreissicht machte Jan Holtbrügge im Lauf der U20 über 6,4 Kilometer. Er teilte sich das Rennen sehr gut ein und konnte auf den 1,2 Kilometer langen Rundkurs viele zu schnell anlaufende Athleten später einfangen. Mit Rang 43 in 24,39 Minuten waren Athlet und Trainer Hans-Jörg Friedrich dann auch sehr zufrieden.

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