Start zum 3. Mörthlauf des SV Kollerbeck: Zum 30-jährigen Bestehen der Kollerbecker Laufgruppe nahmen 66 Läuferinnen und Läufer am 16,5 Kilometer langen Mörthlauf teil. Fotos: Jonas Gröne|| - © Jonas Gröne
Start zum 3. Mörthlauf des SV Kollerbeck: Zum 30-jährigen Bestehen der Kollerbecker Laufgruppe nahmen 66 Läuferinnen und Läufer am 16,5 Kilometer langen Mörthlauf teil. Fotos: Jonas Gröne|| | © Jonas Gröne

Kollerbeck Mathias Nahen siegt souverän in Kollerbeck

Leichtathletik: Die Laufabteilung des SV Kollerbeck besteht seit 30 Jahren. Alle zehn Jahre wird der Mörthlauf veranstaltet. Sandra Ricke aus Warburg ist die schnellste Frau

Jonas Gröne

Kollerbeck. Alle fünf Jahre findet er nur statt, der Kollerbecker Mörthlauf. Diesmal war Mathias Nahen vom TV Bad Driburg (1:08:55 Std.) der Sieger. Der Ausdauer-Spezialist aus Bad Driburg war gut eine Minute schneller als sein Mitstreiter Paul Maksuti (Delbrück läuft). Den dritten Platz belegte der Bielefelder Christian Berg. Bei matschigen Verhältnissen liefen 66 Teilnehmer die 16,5 Kilometer-Strecke um den Kollerbecker Westerberg. Nur drei Minuten lagen über seinem Wert von vor zehn Jahren. Beim 3. Mörthlauf des SV Kollerbeck löste Mathias Nahen (TV Bad Driburg) erneut als Erster das Finish. Nahen kannte seine Konkurrenten und konnte seine Stärken am Berg dann besser einteilen. "Ich bin am letzten Berg vorgelaufen, weil ich wusste, dass Paul bergab besser drauf ist. Im Endspurt wäre er schneller", kennt Nahen die Laufstärke vom Zweitplatzierten Paul Maksuti (Delbrück läuft). Während Maksuti mit einer Zeit von 1:10:18 Stunde ins Ziel lief, war der Bielefelder Christian Berg nur gut eine Minute langsamer (1:11:12 Std.). Das Trio lief jedoch einen Großteil der Strecke zusammen. "Wir sind gut 13 Kilometer zusammengelaufen. Die letzten drei Kilometer waren anstrengend", sagt Paul Maksuti. Aus Holzminden stammend kennt der 27-jährige Bielefelder Christian Berg die Gegend. Neben dem Mörthlauf lief Berg auch schon beim Köterberglauf und beim Pfingstlauf mit. "Diesmal waren die letzten drei Kilometer extrem anspruchsvoll. Als es den Berg runter ging und die Straße wieder asphaltiert war, konnte man wieder gut rhythmisch laufen", resümiert Berg. Mit einer Zeit von 1:28:53 Stunde wurde Sandra Ricke (Warburger SV) Erste bei den Frauen. "Der Mörthlauf ist eine tolle Vorbereitung für den Nord-Trail. Ich nehme öfter hier Läufe mit. Das ist eine schöne Gegend. Da gucke ich dann, welche Läufe es gibt", sagt Ricke. Johannes Niemann (1:15:51 Std.) und Josef Struck (1:16:53 Std.) waren die ersten Kollerbecker im Ziel. Die Laufgruppe des SV Kollerbeck zählt seit 1988 durchschnittlich bis zu 20 Läufer. "Seit 1988 bleibt die Größe ungefähr gleich. Aber es haben sieben Läufer angefangen, die noch heute dabei sind", hebt Abteilungsleiter Heinrich Rheker hervor. Mit seiner Frau Magret Rheker und den Läufern Georg Fuhrmann, Alois Werpup, Matthias Reinhard, Maria Krüger und Johannes Lensdorf bestritt Rheker in den 80er-Jahren die ersten Läufe für den SV Kollerbeck. "Wir haben sind eine Menge Wettkämpfe gelaufen. Es gibt Läufer im Verein, die haben mehr als 500", sagt Rheker stolz, der selbst auch bereits an über 650 Wettkämpfen teilgenommen hat. Der Westerberg wurde seitdem ins Training der Läufer mit einbezogen. Das Training sei auch nötig, wenn man in diesem Jahr wieder zum Brockenlauf will. "Der Lauf geht über 26 Kilometer, einmal auf den Brocken rauf und wieder runter. In diesem Jahr laufen wir ihn zum dritten Mal", freut sich Rheker.

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