Überragende Saison: Der SV Höxter gewann in der Frauen-Bezirksklasse alle 14 Spiele und gab keinen Satz ab. Darüber freuten sich (stehend, v.l.) Petra Ferchof, Kathrin Florian, Annika Heuner, Trainer Jens Ziller, Michelle Müller, Jana Massolle, (vorne v.l.) Linda Gaide mit Tochter Alessia, Olga Massolle, Maren Kiel, Julia Nolte und Maren Erfurth. - © Foto: SV Höxter
Überragende Saison: Der SV Höxter gewann in der Frauen-Bezirksklasse alle 14 Spiele und gab keinen Satz ab. Darüber freuten sich (stehend, v.l.) Petra Ferchof, Kathrin Florian, Annika Heuner, Trainer Jens Ziller, Michelle Müller, Jana Massolle, (vorne v.l.) Linda Gaide mit Tochter Alessia, Olga Massolle, Maren Kiel, Julia Nolte und Maren Erfurth. | © Foto: SV Höxter

Kreis Höxter Höxteranerinnen dominieren die Liga

Volleyball: In der Frauen-Bezirksklasse feiert der SV Höxter eine blütenweiße Meisterschaft und steigt in die Bezirksliga auf. In der Herren-Landesliga verliert Warburg auch das letzte Spiel

Jonas Gröne

Kreis Höxter . Mit dem letzten 3:0-Sieg der Höxteraner Frauen in der Bezirksklasse ist die Sensation geschafft: Keinen einzigen Satz verlor der SV Höxter in der Saison und sicherte sich vor Wochen schon die Meisterschaft. Ebenfalls gewonnen hat der Warburger SV, der im April noch über die Relegation um den Aufstieg mitspielt. Der Herren-Landesligist aus Warburg muss nach einer äußerst mageren Punkteausbeute den Gang zurück in die Bezirksliga antreten. HERREN-LANDESLIGA ´ TV Kaiserau - Warburger SV 3:0 (25:21 25:17 27:25). Zwar nichts geholt, aber in den Sätzen gut aufgestellt zeigten sich die Warburger im letzten Spiel der Saison. Für den WSV wird es nach der erneuten 0:3-Niederlage wieder eine Klasse tiefer gehen. Mit nur drei Punkten hatten die Warburger nie wirklich Anschluss finden können in der Liga. Thomas Riesen sah vor allem die Gründe in der fehlenden Kontinuität am Anfang der Saison. "Wir haben da nicht immer mit allen Stammspielern gespielt. Zum Ende hin konnten wir mehr zusammen trainieren", blickt Riesen zurück. »42:0 liest sich nicht nur verrückt, sondern fühlt sich genauso an« FRAUEN-LANDESLIGA ´ SV Dringenberg - SV Bielefeld II 1:3 (16:25 17:25 25:21 23:25). In der vorletzten Partie hatten die Gastgeberinnen Probleme bei den Annahmen. "Wir haben zu Beginn des Spiels nicht zu unserem Spiel gefunden und durch Fehler in den Annahmen kaum Durchschlagskraft im Angriff gehabt", resümiert Judith Beller die ersten beiden Sätze, die deutlich an Bielefeld gingen. "Wir hatten dann die Parole, dass jetzt alles oder nichts gespielt wird. Durch das befreite Aufspielen konnte der dritte Satz mit 25:21 gewonnen werden", sagt Beller. Im vierten Satz sah es für den SVD am Ende gut aus. "Eine Schiedsrichterentscheidung hieß dann nicht Satzball, sondern Ausgleich und so konnte Bielefeld mit zwei guten Angaben den Sack zumachen", so Beller. HERREN-BEZIRKSLIGA ´ TV Pivitsheide II - TuS Willebadessen 1:3 (17:25 25:16 14:25 19:25). Aufgrund der Grippewelle reiste der TuS mit nur sechs Spielern an. "Bis auf den zweiten Satz haben wir dem Gegner aber keine Chance gelassen. Unsere Annahmen hätten zwar etwas besser sein können, aber mit sehr guter Blockarbeit haben wir das wieder ausgeglichen", berichtet Victor Rempel vom TuS Willebadessen. Der TuS schneidet damit die Saison auf dem vierten Tabellenplatz ab. "Wir sind mit der Leistung in dieser Saison sehr zufrieden. Unsere Spiele waren immer sehr umkämpft. Wir haben sechs Spiele nur knapp mit 2:3 verloren", so Rempel. FRAUEN-BEZIRKSKLASSE ´ SV Höxter - VoR Paderborn IV 3:0 (25:18; 25:14; 25:14). Der SV Höxter hat schon vor Wochen die Meisterschaft klar gemacht und setzte jetzt noch einen drauf. "Der Wille war einfach zu groß, zu null zu spielen. Uns war klar, dass die Paderborner es uns nicht einfach machen wollten", sagt Linda Gaide nach dem 3:0-Erfolg gegen Paderborn. Dennoch hat es der SV Höxter geschafft, keinen einzigen Satz in dieser Saison zu verlieren und mit einer überragenden Leistung von 42:0-Sätzen die Saison abzuschließen: "Wir haben unseren Aufstieg natürlich gefeiert. Aber 42:0 liest sich nicht nur verrückt, sondern fühlt sich genauso an. Jetzt lassen wir uns etwas Zeit, um mit neuem Elan in der Bezirksliga angreifen zu können", so Gaide. ´ DJK Delbrück - Warburger SV 2:3 (25:15; 17:25; 26:24; 14:25; 14:16). In einem packenden Fight ließen die Warburgerinnen nicht locker, nachdem der WSV den zweiten Satz mit 25:17 gewann. "Wir haben im dritten Satz eine gut ausgebaute Führung abgegeben und noch mit 24:26 verloren. Anschließend hatten wir aber gute Annahmen und standen auch in der Abwehr gut. Später kamen noch eigene Fehler dazu", begründet Julia Schaberich die knappe Satzniederlage. Den finalen Satz entschied der WSV mit einem hauchdünnen 16:14 für sich. Vom 20. bis 22. April steht für den Warburger SV die Relegation um den Aufstieg in die Bezirksliga an.

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