Angriffsmodus: Eike Heise und Loxley wollen die Hürden im Münsterland mit Bravour nehmen. Sie sind seit mehreren Jahren ein fester Bestandteil im Springsport des Kreises Höxters. Fotos: Saskia Söhngen|| - © Saskia Söhngen
Angriffsmodus: Eike Heise und Loxley wollen die Hürden im Münsterland mit Bravour nehmen. Sie sind seit mehreren Jahren ein fester Bestandteil im Springsport des Kreises Höxters. Fotos: Saskia Söhngen|| | © Saskia Söhngen

Kreis Höxter Ein harter Weg ins Finale

Reiten: Kreisreiterverband Höxter wird durch eine Spring- und Dressurequipe beim legendären Westfalentag auf dem K+K-Cup in Münster vertreten

Saskia Söhngen

Kreis Höxter. Nach der Premiere im letzten Jahr entsendet der Kreisreiterverband Höxter-Warburg auch in diesem Jahr neben der Springmannschaft eine Dressurequipe ins Münsterland. Vor der beeindruckend großen Kulisse messen sich Reiter und Reiterinnen mit großen Namen aus ganz Westfalen. Insgesamt haben sich 18 Mannschaften im Springen und 16 in der Dressur gefunden, was für eine hohe Qualität der westfälischen Region spricht. Besonders erfreulich ist die erneute Teilnahme eines Dressurteams aus dem Kreis Höxter. "Wir sind unglaublich stolz, dass wir nach der Premiere im letzten Jahr auch in diesem Jahr eine Dressurmannschaft stellen konnten und so als eher ländliche Region mit Teams aus großen Regionen an den Start gehen können", freut sich Geschäftsführer Axel Konersmann über die Präsenz des Kreises Höxters. Mindestens zwei und bestenfalls drei Teilnehmer bilden eine Mannschaft. Für den Kreis Höxter gehen Hendrik Jacobi vom Gut Dalheim und Laura-Alisa Müller aus Warburg an den Start. Angelina Rosenkranz war nach dem vergangenen Jahr auch dieses Mal fest eingeplant. Ihr Wallach Quantum Ray zog sich jedoch kurzfristig eine Verletzung zu, sodass eine Teilnahme unwahrscheinlich ist. Ob ein Ersatzreiter gefunden wird, ist noch unklar. Das Niveau in Münster ist sehr hoch und fordert von Reiter und Pferd aufgrund der unglaublichen Kulisse viel Mut und Konzentration. Das Team aus dem Kreis Höxter muss sich am heutigen Mittwoch in einer M**-Dressur unter Beweis stellen. Die besten zwei Ergebnisse werden gewertet. Die fünf besten Teams qualifizieren sich für ein Finale am späten Nachmittag. "Zuallererst steht die Erfahrung und das Erlebnis im Vordergrund. Wir lassen uns überraschen", erklärt Konersmann. Springchef Michael Rüther-Rohde setzt in diesem Jahr wieder auf die gleiche Mannschaftsaufstellung wie im vergangenen Jahr. Anders als für das Dressurteam ist der Westfalentag auf dem K+K-Cup für die Springequipe ein fester Bestandteil. Doch auch für sie ist es in das Finale kein leichter Weg. 18 Top-Mannschaften kämpfen vor großer Kulisse um die begehrten fünf Plätze im Finale. Ann-Cathrine von Kanne vom RV Steinheim, Katharina Albersmeier vom RV St. Georg Diemeltal, Markus Friedel und Eike Heise vom RV Nethegau Brakel wollen auch in diesem Jahr wieder voll angreifen. "Im letzten Jahr ist das Quartett wirklich toll gesprungen, hatte aber leider ein bisschen Pech und wurde für seine gute Leistung nicht belohnt", blickt der Teamchef zurück. "Alle haben in der letzten Saison tolle Platzierungen eingefahren. Wir hoffen, dass wir diese Leistung abrufen können und von dem nötigen Glück unterstützt werden", blickt er auf die kommende Aufgabe. Früh in der Saison stellt das Hallenturnier für die Reiter eine große Herausforderung dar. Die Hindernisse sind sehr nah an der Tribüne und erfordern somit großen Mut der Pferde. Mit voller Konzentration, aber auch der nötigen Lockerheit reisen die Reiter und Reiterinnen um den Teamchef in das Münsterland.

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