In der Deckung: Maarten van der Heyden und Christian Franzke decken ihren Gegenspieler. Am ersten Spieltag unterlagen die Steinheimer deutlich. - © Foto: Jonas Gröne
In der Deckung: Maarten van der Heyden und Christian Franzke decken ihren Gegenspieler. Am ersten Spieltag unterlagen die Steinheimer deutlich. | © Foto: Jonas Gröne

Steinheim HC Steinheim hat noch viel Luft nach oben

Handball: Bezirksligist HC Steinheim verliert zum Auftakt gegen den VfL Schlangen 22:29

Steinheim (jon). Mit dem ersten Spieltag ist die Baustelle beim HC Steinheim wohl etwas größter geworden: Fehlende Dynamik, Schläfrigkeit und vergebene Chancen sind die großen Defizite beim Bezirksligisten aus Steinheim. Mit 22:29 verloren die Emmerstädter am Ende beim VfL Schlangen das erste Ligaspiel. Obwohl alle Stammkräfte an Bord waren, blieb der HC 71? deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück. Bei der klaren 22:29-Pleite gegen den VfL Schlangen offenbarte Steinheim eklatante Schwächen. Dass die mit diesem Spiel begonnene Saison schwer werden würde, war Trainer Jörg bewusst. "Alle haben ihre Chancen vergeben. Die Kritik fällt auf die ganze Mannschaft. Wir sind sehr schläfrig angefangen und haben sogar Siebenmeter verschossen. Es hat auch spielerisch nicht funktioniert", bemängelt Steinheims Coach. Steinheim führte nach gut einer Minute durch Daniel Nunne mit 1:0 - das war die einzige Führung. Danach kam von den Steinheimern fast nichts mehr. Die Hausherren wussten, wie sie den Gegner auf Distanz hielten. Rückraumschütze Thorsten Waltemate kam mit seinen zwei Treffern nicht zum Zug. Auch Daniel Nunne, der immerhin siebenmal traf, suchte nach der Form. "Wir haben viel zu wenig Druck ausgeübt. Dann bekommt man die Bälle auch nicht mehr zurück. Wir standen erst gut in der Deckung, haben dann aber an Kraft verloren. Es hat dann nicht mehr gepasst", so Harke. Im zweiten Durchgang stellte er die Formation um. Der formschwache Waltemate blieb draußen. Aber die vergebenen Chancen kratzten am Steinheimer Selbstvertrauen. "Wenn man die Bälle vorne verwertet, dann steht man hinten auch ganz anders. Wir hatten Angst vor dem Abschluss. Das darf nicht passieren", diagnostiziert Harke. Die Schläfrigkeit überwunden, sollte am Ende die Brechstange das Spiel nochmal spannend machen. Hier ging allerdings nichts mehr. Beim Stand von 18:23 und Ratanskis Zeitstrafe blieb dem HC letztlich nur die Kosmetik, denn das Schiedsrichtergespann pfiff schlussendlich bei 22:29 ab. Um im kommenden Heimspiel gegen Müssen-Billinghausen zu bestehen, muss Trainer Harke seine Truppe neu einschwören. HC Steinheim: Tor Rösler, Mogge, van der Heyden, Waltemate (2), Franzke, Wakup (2), Goedeke, D. Nunne (7), Ratanski (3), Brockmann (4), Biskup (2).

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