Hand in Trail: Karl Hoppe (l.) und Susanne Hoffmann brachten die Kinder mit ihren Shettys an der Hand auf den Weg zum Parcours. - © Josef Köhne
Hand in Trail: Karl Hoppe (l.) und Susanne Hoffmann brachten die Kinder mit ihren Shettys an der Hand auf den Weg zum Parcours. | © Josef Köhne

Steinheim Mehr als 200 Starts beim Westernreitturnier des Reit- und Fahrvereins Steinheim

Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft kann 2018 an der Emmer stattfinden

Josef Köhne

Steinheim. Zum vierten Mal fand ein Westernreitturnier der Kategorie C der Ersten Westernreiter Union (EWU) Deutschlands auf der Anlage des Reit- und Fahrvereins Steinheim statt. An den Start gingen am Samstag und Sonntag 85 Pferd- Reiterkombinationen mit vorwiegend Reiterinnen im Alter von 6 bis 60 Jahren, um sich unter anderem in den Disziplinen Western Pleasure, Westernhorsemanship, Trail und Westernriding zu messen. Dabei wurden bei vielen Teilnehmern die Harmonie und das blinde Vertrauen zwischen Ross und Reiter sehr deutlich. Vor allem bei denen, die ihre Pferde mit leichter Hand und ohne den Einsatz von Sporen über die Hindernisse führten. Sehr zufrieden mit dem Turnierablauf zeigte sich die Turnierleiterin des RuF Steinheim, Susanne Hoffmann: "Die Stimmung ist sehr gut, und das Turnier läuft ganz entspannt. Besonders freut uns, dass wir mit dem zum ersten Mal durchgeführten "Hand in Trail" vielen Pferde begeisterten Kindern eine Möglichkeit zum fairen Wettbewerb bieten können", so Hoffmann. Bei der Prüfung Hand in Trail führten Kinder einige der 18 "Vahlhauser Napte Shettys" über die Hindernisse des Parcours und demonstrierten dabei eindrucksvoll, was sie bei der Familie Hoppe im Umgang mit ihren vierbeinigen Freunden gelernt hatten. Susanne Hoffmann: "Wir sind als RuF eine Kooperation mit der Familie Hoppe eingegangen und wir unterstützen uns gegenseitig. Uns liegt daran, dass die Kinder sehr früh eine Bindung zum Pferd aufbauen und dabei lernen, Verantwortung zu übernehmen." Georg Henze, Hoinkhausen, ist seit 40 Jahren im Pferdegeschäft. Er trainiert Westernreiter und moderiert alle Westernreitturniere in Westfalen. Seine Meinung zur Veranstaltung des RuF Steinheim: "Der Ausrichter bemüht sich, hervorragende Bedingungen zu schaffen und für das nächste Jahr sogar eine Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft nach Steinheim zu bekommen. Dazu müssen zwar einige Bodenverhältnisse verbessert werden, aber man hat uns versichert, dass das kein Problem sein wird. Nach den heutigen Erfahrungen werde ich mich dafür einsetzen, dass Steinheim den Zuschlag erhält." Das für den Sonntagnachmittag angekündigte "Horse and Dog Trail" musste wegen der geringen Anmeldezahlen leider abgesagt werden.

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