Starke Partie: Tobias Martis erzielte wertvolle Punkte für den Warburger SV. - © Hermann Ludwig
Starke Partie: Tobias Martis erzielte wertvolle Punkte für den Warburger SV. | © Hermann Ludwig

Kreis Höxter Erster Saisonsieg für Warburger Basketballer

Basketball: HLC Höxters Coach Thomas König freut sich über das starke letzte Viertel

Rene Wenzel

Kreis Höxter. Der Warburger SV hat im Kellerduell mit dem SC Grün-Weiß Paderborn den ersten Sieg in der Basketball-Bezirksliga eingefahren - 78:62. Zwei Punkte holte sich auch der HLC Höxter, der TuRa Elsen in eigener Halle klar mit 79:45 besiegte. Eine deutliche Niederlage kassierte hingegen der TV Bad Driburg beim Spitzenreiter Detmolder TV. Besser lief es bei den Bezirksliga-Damen aus Dribug: 42:38-Sieg gegen den TV Büren. Herren-Bezirksliga HLC Höxter - TuRa Elsen 79:45. Was HLC-Coach Thomas König von seiner Mannschaft in den ersten drei Vierteln sah, hat ihm nicht ganz geschmeckt: "Es war eher zufriedenstellend. Viele Angriffe wurden zu schnell oder hastig abgeschlossen." Durch diese Nachlässigkeiten verpassten es die Hausherren, sich vorzeitig klar vom Gegner abzusetzen. Richtig ordentlich lief es hingegen in der Defensive, die im gesamten Spiel nur 45 Treffer zuließ. Das ist dem Team bis dato nur gegen den TV Büren gelungen, als man 44 Punkte kassierte. Ganz so deutlich wie beim 101:44-Sieg vor einem Monat wurde es zum Ende nicht mehr. "Es lief aber wie am Schnürchen", freute sich König. Mit 26:6 überrannten die "Giants" die Elsener und verzeichneten dadurch einen 79:45-Erfolg. HLC Höxter: Adamenko (22), Giefers (14), Sagebiel (13), Menge (9), Feldmann (8), Pedt (7), Klink (3), Probst (2), Böttcher (1). Detmolder TV - TV Bad Driburg 88:46. Wie schon bei der 94:67-Niederlage gegen den TV Salzkotten IV mussten sich die Kurstädter auch in diesem Match klar geschlagen geben. Gegen den Spitzenreiter, der mit nur 320 Gegentreffern nach sechs Spielen die stärkste Defensive bildet, ging man mit einer gewissen Lockerheit die schwere Aufgabe an. "Das hat man auch gegen Detmold gemerkt, wo die Konzentration im ersten Viertel schnell nachgelassen hat. Detmold hat uns unsere Fehler, die wir schon die ganze Saison machen, erneut und deutlich aufgezeigt", so TV-Spielertrainer Marius Müller, der damit das Defensivrebounding und die Turnovers meinte. Hinzu kamen noch eine schlechtere Trefferquote als in den anderen Partien. Das lag aber auch an der bereits angesprochenen starken Abwehrarbeit der Gastgeber. Am Ende resümierte Müller: "Es macht durchaus keinen Spaß, mit 40 Punkten zu verlieren - aber eine wirkliche Katastrophe sehe ich darin gegen dieses Team auch nicht." TV Jahn Bad Driburg: Martin (10), Ewers (8), M. Giefers (6), Niemann (6), Y. Giefers (6), Müller (3), Bayat (2), Schloss (2), Reske (2), Kluß (1), Witt, Köster. Warburger SV - SV Grün-Weiß Paderborn 78:62. "Wir haben verdient gewonnen, weil wir das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute kontrolliert haben", freute sich WSV-Spielertrainer Marcel Lücking nach dem ersten Saisonsieg besonders über eine ausgeglichene Teamleistung in der Offensive und auch Defensive. Sein Team kam gut in die Partie und markierte vorne schnelle Punkte. Mit Artur Löwen, der eigentlich nur noch mittrainieren wollte, wirkte Warburg hinten aufgrund seiner Erfahrung deutlich stabiler. "Wir konnten mehr Druck auf den gegnerischen Guard ausüben. So haben wir uns mit zehn Punkten abgesetzt", berichtet Lücking. Mit diesem Vorsprung ging es auch in die zweite Hälfte, in der die Führung sogar auf 20 Zähler anwuchs. Doch Lücking musste kurz vor Spielende seine Mannschaft noch einmal warnen: "Wir müssen es konzentriert bis zum Ende durchspielen." Und das taten die Hausherren auch. Damen-Bezirksliga TV Bad Driburg - TV Büren 42:38. Wie bereits in den vergangenen Partien benötigten die Kurstädterinnen etwas Anlaufzeit in der Offensive. Hinten standen sie wie gewohnt sicher und ließen nur acht Punkte im ersten Viertel zu. "Wir haben dann in der Verteidigung etwas umgestellt. Büren war überrascht und hatte deutlich mehr Schwierigkeiten", berichtet TV-Spielertrainerin Friederike Flemming-Schmidt. Ausschlaggebend in diesem Match war der zweite Durchgang, den die Gastgeberinnen mit 16:11 für sich entscheiden konnten. Die restliche Spielzeit verlief sehr ausgeglichen. Bad Driburg konnte Büren immer etwas auf Distanz halten und am Ende einen 42:38-Erfolg einfahren. "Phasenweise hat es zu sehr gehakt im Angriff. Mal war die Bewegung da, mal stand alles. Wir haben uns diesen Sieg aber hart erkämpft", fasste die Spielertrainerin zusammen. TV Bad Driburg: Flemming-Schmidt (9), Lammert (8), Kamphues (7), Kleinert (6).

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